Der „CLARITY Act“ der USA tritt in eine entscheidende Zwei-Wochen-Phase ein, während im Senat während der Sitzungspause intensive Konsultationen stattfinden.
Foresight News berichtet unter Berufung auf Crypto in America, dass der US-Senat bis zum 13. Juli pausiert. Ob der CLARITY Act vorangetrieben wird, hängt von den Fortschritten der Koordination hinter den Kulissen in den kommenden zwei Wochen ab. Mitarbeiter beider Parteien, Regierungsbeamte und Branchenvertreter bemühen sich, verbleibende Differenzen zu lösen – dazu gehört die Abstimmung der Textversionen des Bankenausschusses und des Landwirtschaftsausschusses sowie Einigung in Bezug auf Ethikregeln und Klauseln zur Bekämpfung illegaler Finanzaktivitäten. Das Gesetz benötigt die Unterstützung von mindestens 60 Senatoren, um verabschiedet zu werden. Selbst wenn alle 53 republikanischen Stimmen dafür sind, müssen mindestens 7 demokratische Senatoren zustimmen. Die Unterstützung der Mehrheit der Demokraten könnte davon abhängen, ob das Weiße Haus bereit ist, im Zusammenhang mit Trumps Krypto-Geschäften einen robusten ethischen Rahmen zu schaffen. Laut Reuters hat Trump seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus durch diese Krypto-Geschäfte über 2 Milliarden Dollar an zusätzlichem Vermögen erworben.
Außerdem lehnen wichtige Strafverfolgungsbehörden weiterhin die im Gesetz enthaltenen Bestimmungen des Blockchain Regulatory Certainty Act ab, da sie befürchten, dass dadurch die Ermittlungen und die Strafverfolgung von Verbrechen auf der Blockchain erschwert werden. Zu den noch offenen Differenzen in der Version des Landwirtschaftsausschusses gehören die Vorrangigkeit von Bundesgesetzen gegenüber Landesgesetzen, das Management von Interessenkonflikten bei Börsen und die Einschränkung von Transaktionen mit nahestehenden Parteien. Quellen berichten, dass bisher keine endgültige Einigung erzielt wurde und es unklar bleibt, ob die Abstimmung im Senat noch vor der Pause im August abgeschlossen werden kann.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die „Chip-Inflation“ durch KI erfasst die britische Wirtschaft.
Die britische Verbraucherpreisindex (CPI) wird im Juli voraussichtlich um 2,9 % im Jahresvergleich steigen, was die erste Beschleunigung seit vier Monaten darstellt. Neben einem Anstieg der Energierechnungen durch die Anpassung der Ofgem-Preisobergrenze wird nun auch der durch KI verursachte Mangel an Speicherchips zu einem neuen Inflationstreiber – Apple-Laptops, Tablets sowie Xbox-Konsolen haben bereits Preissteigerungen angekündigt.
Nvidia hat stillschweigend den Umfang der OpenAI-Rechenzentrumsbürgschaft von 250 Milliarden Dollar auf weniger als 120 Milliarden Dollar reduziert.
Nvidia und OpenAI stehen kurz davor, eine Vereinbarung zur Finanzierung eines Rechenzentrums in Ohio zu unterzeichnen. Allerdings wurde die finanzielle Bürgschaft von Nvidia von ursprünglich 250 Milliarden US-Dollar auf weniger als 120 Milliarden US-Dollar reduziert, was nur die erste Phase des Projekts mit etwa 5 GW Rechenleistung abdeckt. Diese Anpassung resultiert direkt aus der Sorge der Investoren über Nvidias Risikoposition – nachdem der ursprüngliche Bürgschaftsplan von 250 Milliarden US-Dollar bekannt wurde, fiel der Nvidia-Aktienkurs an nur einem Tag um 5 %. Die Vereinbarung könnte bereits am Wochenende unterzeichnet werden.

