Das Monad-Team teilt Erfahrungen mit formaler Verifikation und entdeckt mehrere von KI-Modellen bei der Prüfung übersehene Sicherheitslücken on-chain.
Laut Foresight News hat das Entwicklungsteam von Monad, Category Labs, einen Beitrag veröffentlicht, in dem sie ihre Erfahrungen mit der Nutzung formaler Verifikation zur Aufdeckung von Schwachstellen in den Schlüsselmodulen der Monad-Blockchain teilen. Sie enthüllten mehrere Schwachstellen, die von fortschrittlichen Large Language Models wie Claude Opus 4.8 und Codex während der Codeüberprüfung nicht erkannt wurden, jedoch im Rahmen des formalen Beweisverfahrens erfolgreich aufgedeckt werden konnten. Betroffen sind unter anderem das Design des „Reserve Balance“ (reserviertes Guthaben) Mechanismus im asynchronen Ausführungssystem von Monad sowie ein Problem mit undefiniertem Verhalten in C++ im Rahmen der Speicheroptimierung durch MIP-8. Das Team ist der Ansicht, dass es im Vergleich zur direkten Anweisung an ein Modell, den Code zu prüfen, effektiver ist, zunächst präzise Korrektheitsbehauptungen zu formulieren und das Modell anschließend gezielt nach Gegenbeispielen suchen zu lassen. Diese Arbeitsweise deckt versteckte Schwachstellen besser auf. Mittlerweile kann die formale Verifikation in hohem Maße durch KI unterstützt werden.
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