CICC: Der Goldbullenmarkt ist noch nicht vorbei, eine Wende könnte bereits bevorstehen.
Golden Ten Data berichtete am 26. Juni, dass laut einem Bericht von CICC der Goldpreis seit März kontinuierlich korrigiert. Der internationale Goldpreis fiel zeitweise unter 4.000 USD/Unze und damit um mehr als 25 % vom Höchststand von Anfang März bei 5.321 USD/Unze. Hauptsächlich gab es dafür zwei Gründe: Erstens trieb der Konflikt zwischen den USA und dem Iran den Ölpreis und die Inflation nach oben, wodurch am Markt die Sorge entstand, dass die Inflation in den USA zäh bleiben und eine Erwartung auf eine restriktivere Geldpolitik aufkommen könnte. Zweitens wurde der erste FOMC-Auftritt von Waller im Juni als „hawkish“ interpretiert, was die Angst vor einer geldpolitischen Straffung verschärfte: Waller betonte die Bedeutung von Inflationsdisziplin, in der Dot-Plot wurden die Inflationserwartungen nach oben angepasst und von den 18 stimmberechtigten Mitgliedern befürwortete die Hälfte mindestens eine Zinserhöhung noch im laufenden Jahr. Das aktuelle Marktnarrativ geht davon aus, dass die Priorität der Federal Reserve auf der „Inflationsbekämpfung“ liegt; der Terminmarkt preist für die Federal Reserve für 2026 und 2027 jeweils eine weitere Zinserhöhung ein, um das Vertrauen in den US-Dollar zu stärken, was wiederum den Goldpreis unter Druck setzt. Bezüglich dieser beiden Argumentationsstränge sind wir jedoch der Meinung, dass eine lineare Fortschreibung nicht angemessen ist: Die Inflation in den USA dürfte ihren Höhepunkt bereits überschritten haben und könnte in der zweiten Jahreshälfte in einen Abwärtstrend übergehen. Wallers erster Auftritt bedeutet ebenfalls nicht, dass die Federal Reserve komplett auf einen restriktiven Kurs schwenkt; die aktuellen Aussagen dienen möglicherweise dazu, für zukünftig wieder lockerere geldpolitische Maßnahmen Spielraum zu lassen. Daher stellt die aktuelle Goldpreiskorrektur unserer Meinung nach nicht das Ende des Bullenmarktes dar, und eine Wende könnte bereits bevorstehen. Wir bleiben für die Entwicklung des Goldpreises optimistisch, empfehlen die Positionen zu halten, bei Rücksetzern zuzukaufen und geduldig auf eine Trendumkehr zu warten.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
"Mit Geld nicht zu kaufen"! Verschärftes Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage löst den größten Preisanstieg aller Zeiten bei Indiumphosphid aus
Die explosionsartig steigende Nachfrage nach KI-Rechenleistung führt zu einem gravierenden Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei Indiumphosphid (InP)-Substraten und -Epitaxiescheiben. Für das vierte Quartal wird ein Preisanstieg von über 10 % erwartet – der größte Anstieg innerhalb eines einzelnen Zeitraums in der Geschichte, wobei die Preise bereits mehrfach in Folge angehoben wurden. Engpässe bei der Produktionskapazität der vorgelagerten Substrate lassen sich kurzfristig kaum beheben, was das Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage verschärft. Lieferanten geben offen zu, dass selbst bei Zahlungsbereitschaft für höhere Preise die Warenverfügbarkeit nicht garantiert werden kann.
Brian Armstrong sagt, dass Bitcoin zur globalen Reservewährung werden wird
