Chainlink hat eine Zusammenarbeit mit 47 südkoreanischen und europäischen Banken vereinbart, um den internationalen grenzüberschreitenden Geldtransfer zu beschleunigen.
BlockBeats berichtet, dass Chainlink Labs, ein Unternehmen für Blockchain-Infrastruktur, am 23. Juni bekanntgab, einem Bündnis mehrerer Banken beizutreten, die zusammen Vermögenswerte von über 10 Billionen US-Dollar verwalten. Ziel ist es, innerhalb eines Jahres die Abwicklung von Echtzeit-Devisenzahlungen auf Basis von Stablecoins über Grenzen hinweg voranzutreiben.
Das Bündnis trägt den Namen „Project Pangea“. Niki Ariyasinghe, Vizepräsident von Chainlink für die Region Asien-Pazifik und Naher Osten, erklärte am Dienstag in einem Videointerview, dass das Projekt den globalen Devisenmarkt neu gestalten soll.
Neben Chainlink gehören dem Bündnis außerdem an: das von 37 europäischen Banken unterstützte Euro-Stablecoin-Konsortium Qivalis sowie das koreanische Bankenbündnis UniKA, das mehr als 10 Geschäftsbanken vertritt.
Ziel des Projekts ist es, die Devisenabwicklung vom traditionellen T+2-Zyklus (Abwicklung 48 Stunden nach dem Handel) auf eine nahezu sofortige T+0-Abwicklung umzustellen. Dies soll vor allem mit regulierten Stablecoins auf Euro- und Won-Basis erfolgen, also Kryptowährungen, die im Verhältnis 1:1 an die jeweiligen Fiat-Währungen gekoppelt sind.
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