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Die Rendite der deutschen 30-jährigen Staatsanleihen nähert sich der unteren Grenze des Kanals von 3,49 %, und die mittelfristig bärische Logik steht vorübergehend unter Druck.

Die Rendite der deutschen 30-jährigen Staatsanleihen nähert sich der unteren Grenze des Kanals von 3,49 %, und die mittelfristig bärische Logik steht vorübergehend unter Druck.

汇通财经汇通财经2026/06/23 09:47
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⑴ Am Dienstag fiel die Rendite der deutschen 30-jährigen Staatsanleihen weiter auf 3,49 % und liegt damit nur etwa 2 Basispunkte über dem unteren Ende ihres einjährigen Trendkanals. Diese Laufzeitrendite weist seit dem letzten Jahr ein Muster auf, bei dem neue Höchststände langsam erreicht werden und daraufhin rasch auf ein Zwischentief zurückfallen, was einen schwankenden Abwärtstrend darstellt.⑵ Nachdem diese Rendite im September letzten Jahres das Hoch von Oktober 2023 erreicht hatte, wurde dieses Niveau erst im Dezember signifikant überschritten. Damit bewegte sie sich in einen Preisbereich, der seit 2011 nicht mehr gesehen wurde. In der Folge wurden mehrfach neue Höchststände erreicht, wobei der jüngste Gipfel am 19. Mai bei 3,715 % lag.⑶ Institutionelle Anleger halten weiterhin eine mittelfristig negative Position am langen Ende der Euroraum-Renditekurve. Sollte die aktuelle Rendite jedoch deutlich unter das jetzige Niveau fallen, könnte diese pessimistische Einschätzung vorübergehend ausgesetzt und auf die Bestätigung neuer Trendindikatoren gewartet werden.⑷ Da die aktuelle Rendite an die Untergrenze des Kanals heranrückt, verbunden mit der durch Trump ausgelösten Unsicherheit im globalen Handel hinsichtlich der Zölle sowie der Neubewertung des geldpolitischen Kurses der Europäischen Zentralbank durch den Markt, wird sich die Richtung der langfristigen Zinssätze kurzfristig danach richten, ob die kommenden Inflationsdaten und die Kommunikation der Zentralbank ausreichend sind, um eine Renditeerholung zu stützen oder ob sie einen weiteren technischen Ausbruch nach unten auslösen.
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