Meinung: Billionen-Dollar-Optionen laufen aus und werden die US-Aktienmärkte für zwei Wochen erschüttern
BlockBeats berichtet, dass Scott Rubner, Leiter für Aktien- und Aktien-Derivatestrategien bei Castle Securities, am 18. Juni erklärte, dass der US-Aktienmarkt in den kommenden zwei Wochen eine Phase erhöhter Volatilität erleben könnte. Dies sei jedoch eher auf technische Faktoren als auf fundamentale Veränderungen zurückzuführen. Ab dem 19. Juni steht dem Markt der größte Optionsverfall aller Zeiten bevor, begleitet vom vierteljährlichen Rebalancing der Pensionsfonds-Portfolios sowie von umfangreichen Positionsanpassungen der wichtigsten Investorengruppen.
Diese Phase bezeichnet er als eine der „technisch wichtigsten Zeiten des Jahres“, in der die Bedeutung von Kapitalflüssen die der Fundamentaldaten deutlich übersteigt. Trotz kurzfristiger Störungen rät Rubner Anlegern, die Volatilität als ein „technisches Phänomen“ zu betrachten und Rücksetzer zum günstigen Einstieg zu nutzen. Er ist der Ansicht, dass sich das Marktumfeld nach den kommenden zwei Wochen und dem Quartalsende deutlich verbessern wird.
Rubner stellt fest, dass sich das Verhalten von Privatanlegern derzeit verändert: „Anders als früher, als sie nur risikoreiche Werte verfolgten, konzentrieren sich Privatanleger nun zunehmend auf Unternehmen, die mit der institutionellen Allokation übereinstimmen und die Entwicklung der Leitindizes vorantreiben können.“ Noch wichtiger ist, dass US-Haushalte derzeit eine Rekordsumme an Bargeld halten und auf einen Rücksetzer warten, um in den Markt einzusteigen. Er merkt an, dass sich diese Liquiditätslage typischerweise erst ändert, wenn der Volatilitätsindex (VIX) an der Chicago Board Options Exchange über 30 steigt. Aktuell liegt der VIX jedoch bei etwa 16 und damit weiterhin auf niedrigem Niveau.
Gestützt auf mehrere Kapitalquellen zieht Rubner das Fazit, dass die „Haupttendenz am US-Aktienmarkt auch in der zweiten Jahreshälfte aufwärts gerichtet“ bleibt.
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