Meinung: Potenzielle Risiken eines OpenAI-Börsengangs könnten eine Kettenreaktion bei Infrastruktur-Aktien auslösen
BlockBeats berichtet am 18. Juni, dass Gary Marcus, promovierter Kognitionswissenschaftler am MIT und KI-Forscher, davor warnt, dass ein potenzieller Börsengang von OpenAI und Probleme beim Cashflow ein Risiko für bestimmte Technologieaktien darstellen könnten, die stark auf die Nachfrage nach KI-Rechenleistung angewiesen sind. Diese Ansicht liefert eine eher pessimistische Erzählung für den derzeit boomenden Bereich von KI-Infrastruktur-Investitionen.
Marcus ist der Meinung, dass die Bewertungen von Unternehmen wie Nvidia, Oracle und CoreWeave zum Teil auf der Erwartung beruhen, dass OpenAI weiterhin in großem Umfang Chips und Rechenzentrumskapazitäten kaufen wird. Sollte der Börsengang von OpenAI ins Stocken geraten, die Bewertung unter Druck geraten oder das Unternehmen infolge eines Preiskrieges seine Ausgaben senken, könnten diese Anbieter mit einer Korrektur ihrer Umsatzerwartungen konfrontiert werden.
OpenAI hat in diesem Monat bereits vertraulich ein S-1-Dokument eingereicht, um einen möglichen Börsengang vorzubereiten. Gleichzeitig richtet sich das Augenmerk des Marktes auf die hohen Kosten der Rechenleistung, den Wettbewerb mit Anthropic sowie darauf, ob Unternehmenskunden wegen zu hoher Kosten bei der KI-Nutzung möglicherweise ihr Nutzungsvolumen verringern.
Die Bedenken von Marcus beschränken sich nicht nur auf den Aktienmarkt. Er weist darauf hin, dass bei einer starken Verflechtung zwischen KI-Rechenzentrumsfinanzierung, Cloud-Ressourcenverträgen und der Nachfrage von OpenAI, im Falle rückläufiger Ausgaben wichtiger Kunden, Kreditgeber die Kreditwürdigkeit von KI-bezogenen Vermögenswerten neu bewerten könnten.
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