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Aktionäre verklagen Microsoft: Verschleierung der Kosten für KI-Infrastruktur und Verheimlichung der verlangsamten Azure-Wachstumsrate

Aktionäre verklagen Microsoft: Verschleierung der Kosten für KI-Infrastruktur und Verheimlichung der verlangsamten Azure-Wachstumsrate

金融界金融界2026/06/16 03:45
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Von:金融界

Reuters veröffentlichte gestern (15. Juni) einen Blogbeitrag und berichtete, dass laut einer in dieser Woche beim Bundesgericht in Seattle eingereichten Sammelklage die Aktionäre Microsoft vorwerfen, die Kosten für die AI-Infrastruktur zu verharmlosen sowie das verlangsamte Wachstum von Azure zu verschleiern.

Die Klage wurde vom City of St. Clair Shores Police and Fire Retirement System mit Sitz in Michigan eingereicht. Sie vertritt andere Anleger, die Microsoft-Aktien gekauft haben, und richtet sich beim Bundesgericht in Seattle gegen Microsoft sowie einige Führungskräfte, darunter CEO Satya Nadella und CFO Amy Hood, im Rahmen einer Sammelklage wegen Wertpapieren.

In dieser Sammelklage werfen die Kläger Microsoft vor, absichtlich die AI-Geschäftserzählung zu verstärken, um vom verlangsamten Wachstum des Cloud-Geschäfts und den gestiegenen Infrastrukturkosten abzulenken, und Investoren dadurch zu optimistischere Wachstumserwartungen verleitet zu haben.

Die Kläger sind der Ansicht, dass Microsoft die Kosten der AI-Infrastruktur absichtlich verharmlost und behauptet hat, dass für den Bau von Rechenzentren, die für die neue Generation von AI-Tools benötigt werden, sehr hohe Investitionen erforderlich sind und die Rentabilität nicht einfach zu erreichen ist.

Laut Finanzberichten stieg der Umsatz von Azure und anderen Cloud-Geschäften im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026, das am 31. Dezember 2025 endet, um 39 %, was den Erwartungen der Analysten entsprach, aber unter dem Wachstum des Vorquartals von 40 % lag. Gleichzeitig erwartet das Unternehmen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2026 ein Wachstum dieses Bereichs von 37 % bis 38 %, was auf eine weitere Verlangsamung der Expansion des Cloud-Geschäfts hindeutet.

Bei den Investitionsausgaben erreichte Microsoft im betreffenden Quartal 37,5 Milliarden US-Dollar (entspricht etwa 253,947 Milliarden Yuan zum aktuellen Wechselkurs), was einem Anstieg von 66 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht und die damaligen Analystenerwartungen deutlich übertroffen hat. Der Bericht hebt hervor, dass ein Großteil dieser Mittel in teure GPUs und kundenspezifische Chips für das Training und den Betrieb großer Sprachmodelle floss.

Microsoft erklärte, dass die entsprechenden Anschuldigungen „unbegründet“ seien, das Unternehmen stehe zu der Integrität seiner öffentlichen Äußerungen und werde sich aktiv vor Gericht verteidigen.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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