Enger Handel mit Technologiewerten und zunehmende Volatilität – wie darauf reagieren? Die Antwort der Geschichte lautet „Rebalancing“
In letzter Zeit erlebte der globale Technologiesektor heftige Turbulenzen. Die starken US-Arbeitsmarktdaten für Mai schürten erneut Sorgen über Zinserhöhungen, geopolitische Konflikte im Nahen Osten trieben die Ölpreise in die Höhe und die Erwartung einer "Verschärfung" der makroökonomischen Liquidität begann zu wachsen.
Ist das Top der Technologiewerte bereits erreicht? Wird sich der Stil grundlegend ändern? Befinden wir uns am Vorabend einer neuen großen Stilrotation oder handelt es sich lediglich um eine Atempause im Aufwärtstrend des Technologiemotivs?
Um diese Fragen zu beantworten, ist es am besten, nicht zu spekulieren, sondern Rückschau zu halten. Jede bullische Phase, die in der Vergangenheit von industriellen Trends dominiert wurde, hat klare Spuren hinterlassen.
I. Vom „Gipfel“ aus betrachtet: Wie weit sind wir tatsächlich vom echten Top entfernt?
Um zu beurteilen, ob Technologiewerte ihr Top erreicht haben, reicht es nicht aus, nur auf einen „Kursrückgang“ zu schauen. Laut einer tiefgehenden Studie zum „Verkaufspunkt Technologie“ von Guotou Securities weisen frühere durch Branchentrends getriebene Tops typischerweise eine M-förmige Doppel-Top-Struktur auf: Das erste Top ist das „Handelstop“, angetrieben von Emotionen und gedrängtem Kapital; das zweite Top ist das „fundamentale Top“, das durch das Erreichen eines Wendepunktes beim Gewinnwachstum bestätigt wird. Das erste Top ist schwer präzise vorherzusagen, der entscheidende Punkt liegt darin, das zweite Top zu erkennen.

1. Welche Vorboten eines „Handelstopps“ sind aktuell bereits zu beobachten?
Aus mehreren quantitativen Indikatoren ist ersichtlich, dass der Markt derzeit deutliche Merkmale eines „Handelstopps“ zeigt:
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