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Wird der Goldpreis weiter fallen?

Wird der Goldpreis weiter fallen?

新浪财经新浪财经2026/06/08 23:50
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Von:新浪财经

Wird der Goldpreis weiter fallen? image 0

  Quelle: Chinesisches Goldnetzwerk

  

Marktteilnehmer gehen davon aus, dass der internationale Goldpreis diese Woche wahrscheinlich eher fallen wird. Die Umfrageergebnisse unter den Lesern dieser Woche zeigen, dass 35% der Leser von einem steigenden Goldpreis in dieser Woche ausgehen, 25% erwarten eine Seitwärtsbewegung, während 40% einen Rückgang prognostizieren.

  

Zhou Zhicheng

  Unabhängiger Analyst

  

Internationale Gold- und Silberpreise könnten volatil fallen

  Die US-Inflationsrate liegt seit über fünf Jahren kontinuierlich über dem 2%-Ziel der Federal Reserve, und die wirtschaftliche Unsicherheit in den USA ist deutlich gestiegen. Im Mai wurden 172.000 neue Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft geschaffen, Markterwartung waren 88.000. Die Beschäftigungszahlen für März und April wurden um insgesamt 93.000 nach oben revidiert, das Beschäftigungswachstum der letzten drei Monate war das stärkste seit mehr als zwei Jahren. Die Arbeitslosenquote blieb bei 4,3%, der Stundenlohn stieg im Jahresvergleich um 3,4%. Nach Veröffentlichung der Daten preiste der Zinsswap-Markt eine Zinserhöhung der Fed um etwa 24 Basispunkte bis zur Oktobersitzung ein und rechnet bis Ende April nächsten Jahres mit insgesamt etwa 41 Basispunkten. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte ist für dieses Jahr nahezu vollständig eingepreist.

  

Aus technischer Sicht liegen die Widerstände für den internationalen Goldpreis bei 4.400 USD/Unze, 4.450
USD/Unze,
4.600
USD/Unze. Die Unterstützungszonen liegen bei
4.260
USD/Unze,
4.180
USD/Unze,
4.100
USD/Unze.
Da diese Woche die US-Inflationsdaten für Mai veröffentlicht werden und die Unsicherheiten im Nahen Osten weiterhin hoch sind, ist ein weiterer volatil fallender Goldpreis nicht auszuschließen. Erwartet wird für diese Woche, dass der internationale Silberpreis im Bereich von 73,5 bis 61,5
USD/Unze
volatil nach unten tendiert.

  

Hong Jie

  Zertifizierter Senior-Goldanlage-Analyst

  

Fokus auf die Schlüsselsupportzone bei 4.100 USD

  Die neuesten Arbeitsmarktdaten aus den USA waren deutlich besser als erwartet. Es wurden 172.000 neue Stellen geschaffen, fast doppelt so viel wie prognostiziert, und die Arbeitslosenquote blieb auf einem niedrigen Niveau von 4,3%. Diese Zahlen haben die Markthoffnung auf Zinssenkungen durch die Fed erheblich reduziert, was die hohen Zinserwartungen erneut als Belastung auf den internationalen Goldpreis legt. Doch die geopolitischen Spannungen bleiben präsent und die Flucht in sichere Häfen stützt den Goldpreis weiterhin.

  

Die Unterstützungszone bei 4.130 bis 4.100 USD/Unze ist kurzfristig entscheidend. Ein Bruch könnte neue Abwärtsdynamik auslösen. Im Bereich von 4.500 bis 4.530 USD/Unze liegt der Hauptwiderstand – ein kurzfristiger Ausbruch ist unwahrscheinlich.

  

Li Yuefeng

  Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für die wirtschaftliche Entwicklung des Goldsektors in Peking

  

Auswirkungen der US-Inflationsdaten auf den Goldpreis beobachten

  Im Ausblick für diese Woche richtet sich der Fokus des Marktes auf die US-Inflationsdaten. Die Erwartungen auf weitere Zinserhöhungen der Fed könnten sich verstärken und den Druck auf die internationalen Edelmetallpreise erhöhen. Aus technischer Sicht ist der internationale Goldpreis unter den 200-Tage-Durchschnitt gefallen, und die 10-Wochen-Linie hat die 30-Wochen-Linie nach unten gekreuzt, was weiterhin Abwärtsrisiken signalisiert.

  

Liu Shikai

  Zhaojin Refining

  

Internationaler Goldpreis könnte schwachen Abwärtstrend fortsetzen

  

Der internationale Goldpreis bewegt sich aktuell volatil, beeinflusst von den wiederholten geopolitischen Spannungen, und die Tendenz geht zunehmend in Richtung eines Abwärtstrends. Die Hauptursache für den Druck ist die besser als erwartete Entwicklung der US-Wirtschaft, was die Erwartung auf Zinserhöhungen weiter anheizt. Die Unterstützung durch geopolitische Risiken nimmt ab und kann die Belastung durch die Geldpolitik kaum noch ausgleichen. Es besteht eine deutliche Meinungsverschiedenheit unter den Marktteilnehmern: Mittelabflüsse aus Gold-ETFs, geringes kurzfristiges Vertrauen der Bullen, insgesamt dominiert ein bärisches Sentiment. Wahrscheinlich setzt der Goldpreis seinen schwachen Abwärtstrend fort. Kurzfristig sollten die Unterstützungszonen bei 4.300
USD/Unze
und 4.100 USD/Unze besonders beachtet werden. Eine Umkehr des aktuellen schwachen Trends würde erst mit einer Entspannung im Verhältnis USA-Iran sowie Signale für eine Zinssenkung der Fed möglich. Oberhalb sind die Widerstände bei 4.400
USD/Unze
und 4.600 USD/Unze zu beobachten.

Verantwortlicher Redakteur: Zhu He Nan

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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