Vale-CEO: Die weltweite Metallnachfrage wurde durch den Krieg nicht beeinträchtigt
Golden Ten Data berichtet am 9. Juni, dass der CEO von Vale, Gustavo Pimenta, dem größten Eisenerzproduzenten der Welt, erklärte, dass derzeit keine Anzeichen dafür bestehen, dass der Krieg die Nachfrage auf dem globalen Metallmarkt beeinträchtigt. Im Gegenteil, nach den Transportstörungen bei Rohstoffen durch den Iran-Konflikt habe sich die Gewinnspanne des Unternehmens sogar erhöht. Pimenta betonte, dass sich Vale darauf konzentriere, den Wert der eigenen Vermögenswerte freizusetzen, anstatt Übernahmemöglichkeiten zu suchen. Er fügte hinzu, dass die weltweite Nachfrage nach kritischen Mineralien für das Unternehmen stets „sehr konstruktiv“ gewesen sei. Die Unterbrechung des Transports in der Straße von Hormus habe zu höheren Treibstoffpreisen und Seefrachtraten geführt, was sich auf Bergbauunternehmen wie Vale auswirke. Allerdings hätten die Preissteigerungen und das Absatzwachstum diese Auswirkungen ausgeglichen. Vale hat die Prognose für den jährlichen freien Cashflow des Kerngeschäfts mit Eisenerz um 1,5 Milliarden US-Dollar angehoben, um die Vorteile des Preiswachstums seit Ausbruch des Iran-Kriegs widerzuspiegeln. Derzeit erwartet Vale, dass der durchschnittliche Eisenerzpreis in diesem Jahr 112 US-Dollar pro Tonne erreichen wird, verglichen mit der früheren Prognose von 102 US-Dollar pro Tonne vor dem Konflikt.
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