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Das Trump Investment-Konto hat im Juni über 49 Millionen Dollar netto gekauft, die Schwerpunkte liegen auf Finanz- und Verteidigungsaktien, mit über tausend Transaktionen!

Das Trump Investment-Konto hat im Juni über 49 Millionen Dollar netto gekauft, die Schwerpunkte liegen auf Finanz- und Verteidigungsaktien, mit über tausend Transaktionen!

华尔街见闻华尔街见闻2026/08/23 06:21
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Im Juni tätigte Trumps Investmentkonto über 1.000 Aktiengeschäfte mit einem Nettozukaufvolumen von mehr als 49 Millionen US-Dollar. Sowohl Berkshire Hathaway, Visa als auch Mastercard wurden im Millionenbereich gekauft und Finanzaktien ersetzten Technologiewerte als größtes Schwergewicht des Monats. Das Weiße Haus betonte, dass der Präsident selbst keinerlei Kenntnis von den Geschäften habe; alle Entscheidungen würden von einem unabhängigen Verwalter mithilfe von Computermodellen automatisch ausgeführt.

Im Juni wurden im Investmentkonto von Trump über tausend Aktiengeschäfte abgeschlossen, wobei der Finanzsektor zur größten Kaufrichtung wurde; das Weiße Haus betont, dass der Präsident persönlich keinerlei Kenntnis von den Handelsentscheidungen hat.

Laut einem Bericht des Wall Street Journal vom 22. August ergaben die neuesten Regierungsangaben, dass das Investmentkonto von US-Präsident Trump im Juni dieses Jahres über 1.000 Aktiengeschäfte abgeschlossen hat, davon mehr als 550 Käufe und über 450 Verkäufe.

Dieses Dokument wurde am Samstag Ortszeit veröffentlicht. Das Weiße Haus stellte anschließend klar, dass der Präsident in den genannten Transaktionen keinerlei Rolle spielt. Alle Vorgänge werden von unabhängigen Verwaltern mittels computergestützter Modelle automatisch ausgeführt, um die Performance gängiger Aktienindizes zu replizieren.

18. Juni: Große Käufe und Verkäufe an einem Tag

Die Offenlegung zeigt, dass der 18. Juni der Tag mit den meisten Transaktionen im Monat war.

An diesem Tag kaufte das Trump-Konto jeweils Aktien von Berkshire Hathaway, Visa und Mastercard im Wert von über 1 Million US-Dollar – allesamt Wertpapiere, mit denen das Konto zuvor bereits gehandelt hatte.

Am selben Tag verkaufte das Konto Aktien von Meta Platforms und Motorola, jeweils im Wert von über 1 Million US-Dollar.

Ein interessanter Zeitpunkt: Am 17. Juni, einen Tag davor, unterzeichnete Trump in Versailles, Frankreich, ein vorläufiges Friedensabkommen mit Iran.

Finanzaktien lösen Tech-Aktien als Schwerpunkt im Juni ab

Im ersten Quartal dieses Jahres setzte das Trump-Konto noch stark auf Technologieaktien, doch im Juni verlagerte sich der Fokus deutlich zu Finanzinstituten.

Berkshire Hathaway, Visa und Mastercard gehören alle zum Finanz- oder Finanznahe Bereich, und die jeweiligen Käufe lagen jeweils im Millionen-Dollar-Bereich.

Diese Verschiebung steht im Einklang mit der veränderten Marktlage – nach Unterzeichnung des Iran-Friedensabkommens gab es eine Anpassung der Risikopräferenzen am Markt, wobei die Mittel stärker in defensiven und wertorientierten Sektoren flossen.

Weiße Haus: Präsident hat “keinen Einfluss” auf die Geschäfte

Angesichts andauernder Bedenken wegen möglicher Interessenkonflikte erklärte Davis Ingle, Sprecher des Weißen Hauses, per E-Mail:

Weder Präsident Trump noch ein Familienmitglied haben die Möglichkeit, die Zusammensetzung des Portfolios zu steuern, Einfluss auf Anlageentscheidungen zu nehmen oder den Zeitpunkt für Käufe und Verkäufe zu bestimmen. Alle Investitionsentscheidungen treffen ausschließlich unabhängige Verwalter.

Ingle erklärte weiter:

Das Aktien- und Anleihenportfolio des Präsidenten wird von einem unabhängigen dritten Finanzinstitut verwaltet. Die gesamten Bestände werden in einem diskretionären Konto gehalten und über modellbasierte, computergestützte Anlagen automatisch in anerkannte Indizes wie den Schwab 1000 Index investiert.

Diese Position des Weißen Hauses entspricht der zuvor von der Trump-Familie verwendeten Strategie. Berichten zufolge hat die Trump-Familie seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus Anfang 2025 auf automatisierte Handelsstrategien umgestellt. Ein Sprecher der Trump Organization bestätigte, dass diese Vorgehensweise gewählt wurde, um Bedenken bezüglich möglicher Interessenkonflikte zu reduzieren.

Direct-Indexing-Strategie: Die Logik hinter häufigen Transaktionen

Hinter den über tausend Transaktionen steckt eine technische Erklärung.

Eine der vom Weißen Haus genannten Strategien ist das "Direct Indexing" – hierbei werden Einzelaktien gekauft, um die Performance eines Indexes nachzubilden und gleichzeitig durch Verlustpositionen die Kapitalertragsteuer zu optimieren. Charakteristisch für solche Strategien ist das ständige und umfangreiche Kaufen und Verkaufen von Einzelwerten.

Kurz gesagt ist dies vergleichbar mit einem "handgefertigten" Indexfonds, der in steuerlicher Hinsicht eine feinere Optimierung erlaubt. Häufige Transaktionen sind ein integraler Bestandteil dieser Strategie und resultieren nicht aus einer aktiven Markt-Timing-Entscheidung.

Das Investmentkonto von Trump wird von einem widerrufbaren Trust gehalten, der von seinem ältesten Sohn Donald Trump Jr. überwacht wird.

Anfang dieses Jahres ergab eine 900-seitige Offenlegung, dass das Konto im gesamten Jahr 2024 über 21.000 Transaktionen durchgeführt hat. Trumps Vermögenszuwachs im Jahr 2025 betrug über 2 Milliarden US-Dollar und basierte primär auf seinen Investitionen im Bereich Kryptowährungen.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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