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Katalysator für den KI-Rausch: Steigende Zinssätze lassen die Blase platzen, Citis „Bärenmarkt-Liste“ warnt mit 11,5 roten Flags – höchste Zahl seit 2008

Katalysator für den KI-Rausch: Steigende Zinssätze lassen die Blase platzen, Citis „Bärenmarkt-Liste“ warnt mit 11,5 roten Flags – höchste Zahl seit 2008

汇通财经汇通财经2026/06/08 13:09
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⑴ Der Nasdaq Composite Index fiel am vergangenen Freitag um mehr als 4% und verzeichnete damit den größten Tagesverlust seit April letzten Jahres. Der "SOX"-Chiphersteller-Index stürzte um 10% ab – der größte Rückgang seit der Pandemie 2020 und zugleich der viergrößte Rückgang seit Einführung des Index im Jahr 1994. Der Marktwert der US-Aktien schrumpfte um rund 2 Billionen US-Dollar, wobei mehr als die Hälfte davon von Chip-Aktien stammt. Ausgelöst wurde dieser Ausverkauf nicht durch schlechte Nachrichten, sondern durch ein starkes Beschäftigungswachstum im Mai von 172.000 Personen – doppelt so hoch wie erwartet. An der Wall Street wird dies als Warnsignal dafür gesehen, dass die Zinsen steigen werden.⑵ Immer mehr Anzeichen deuten darauf hin, dass die KI-Manie außer Kontrolle geraten ist. Goldman Sachs schätzt, dass die KI-Investitionsausgaben der vier größten Tech-Giganten zwischen 2025 und 2030 auf 4,5 Billionen US-Dollar steigen werden. Die Börsengänge von SpaceX, Anthropic und OpenAI werden voraussichtlich eine Marktbewertung von insgesamt rund 4 Billionen US-Dollar bringen, doch die jährlichen Umsätze betragen jeweils weniger als 20 Milliarden US-Dollar, etwas mehr als 20 Milliarden US-Dollar bzw. weniger als 5 Milliarden US-Dollar. Die globale "Bärenmarkt-Checkliste" von Citi hat das höchste Blasenniveau seit der globalen Finanzkrise 2008 erreicht – bei 10 von 18 Indikatoren gibt es Warnsignale, während die US-Checkliste bei 11,5 Punkten liegt.⑶ Das Platzen von Blasen braucht meist einen Auslöser – die Finanzierungskosten sind einer davon. Die Anleiherenditen steigen, und der Markt hat die Erwartung einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte durch die Federal Reserve vor Dezember fast vollständig eingepreist; zuvor hatten Händler fast drei Zinssenkungen erwartet. Historische Erfahrungen zeigen, dass Zinserhöhungen sowohl das Wirtschaftswachstum als auch die Dynamik des Aktienmarktes auf die Probe stellen. Künftig gilt es, auf die CPI- und PPI-Daten im Juni zu achten, um zu sehen, ob sie die Sorgen vor weiteren Zinserhöhungen mildern, und ob die Gewinne von KI-bezogenen Unternehmen die aktuellen Bewertungen stützen können.
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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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