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Caixin Futures: Die Preise für Öle und Fette gaben nach einem Anstieg wieder nach, Palmöl fiel auf ein 7-Wochen-Tief.

Caixin Futures: Die Preise für Öle und Fette gaben nach einem Anstieg wieder nach, Palmöl fiel auf ein 7-Wochen-Tief.

汇通财经汇通财经2026/06/08 12:29
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  1. Öle und Fette: Der internationale Ölpreis stieg stark an, was die CBOT-Sojaöl- und BMD-Rohpalmöl-Notierungen außerhalb Chinas zu einer kurzen Erholung verhalf. Allerdings ist die inländische Erwartung einer breiten Verfügbarkeit aller Ölsorten sehr stark und begrenzt den Aufwärtsspielraum an den Inlandsmärkten. Heute zeigten die Märkte insgesamt Schwäche. Auf der Angebotsseite zeigen sich umfassende Belastungen: Das Arbitragefenster für Palmölimporte ist geöffnet, für Juni sind über 300 Tausend Tonnen verladen, im Juli kommen 180 Tausend Tonnen an, und für November/Dezember wurden weitere Schiffsladungen geordert. Hinzu kommen die Nebensaison beim Konsum sowie die negative Preisdifferenz zwischen Soja- und Palmöl, die die Nachfrage schwächt, sodass sich der hohe Lagerbestand an Palmöl nur langsam abbaut. Die gebündelten Ankünfte brasilianischer Sojabohnen unterstützen eine hohe Auslastung der Ölmühlen, Sojaöllagerbestände steigen weiter an. Die Importe von Raps nehmen zu, Ölmühlen kaufen australischen Raps, und das Rapssaatpressen bleibt auf hohem Niveau, sodass das Angebot allmählich weiter wird. An der Börse fiel das Palmölkontrakt 2605 im frühen Handel sprunghaft auf ein 7-Wochen-Tief bei 9285 Yuan und schloss mit einem leichten Rückgang von 0,49 %; das Hauptkontrakt für Rapsöl schwankte schwach an der 10-Tausend-Yuan-Marke und schloss mit minus 1,38 %; Sojaöl setzte den eher schwachen Trend fort und das Hauptkontrakt schloss minus 0,82 %. Am Spotmarkt fielen die Preise: Palmöl 24°C in Guangdong sank um 110 Yuan auf 9260 Yuan, Sojaöl in Guangdong fiel um 70 Yuan auf 8640 Yuan, und gentechnisch verändertes Rapsöl in Jiangsu fiel um 60 Yuan auf 10.400 Yuan.
  2. Sojaschrot: Begrenzungen ergeben sich hier durch den sprunghaften Anstieg der Versorgung aus Südamerika und das gute Wetter in den wichtigsten US-Sojabohnenanbaugebieten, was den US-Sojabohnenmarkt belastet und die Importkosten sinken lässt. Aktuell ist das Augenmerk aber auf neu aufflammende Streitigkeiten zwischen Israel und Iran gerichtet, sowie auf den Einfluss der Rohölpreise auf die Sojabohnenpreise.
  3. Mais: Das fundamentale Umfeld der lockeren Versorgung bleibt bestehen. Auf der Angebotsseite kommen in letzter Zeit Weizen und gekeimter Weizen auf den Markt, zusammen mit Ankündigungen von Auslagerungen aus staatlichen Reserven erhöht das den Gesamtdruck auf das Getreideangebot. Auf der Nachfrageseite sind die Lager der verarbeitenden Unternehmen gut gefüllt, die meisten kaufen nur bedarfsorientiert nach. Zudem verdrängt das Angebot an Weizen den Mais aus der Nachfrage der weiterverarbeitenden Unternehmen, was den Lageraufbau weiter bremst. Unter diesen Bedingungen bleibt der physische Maispreis unter Druck und schwach. Bei Eintrades überwiegt die Tendenz, auf Kurssteigerungen zu setzen; für Arbitrage gibt es derzeit keine klare Empfehlung, hier ist Vorsicht geboten.
  4. Mastschweine: In letzter Zeit ist der Schweinemarkt weiter gesunken, die Spotpreise bewegen sich weiterhin schwach. Kurzfristig bleibt das Angebot-Nachfrage-Gleichgewicht locker, aber im Juni werden die geplanten Ausstallungen der Unternehmen im Vergleich zum Vormonat leicht zurückgehen, sodass das Angebot insgesamt leicht schrumpfen dürfte. Die Nachfrage bleibt kurzfristig verhalten. Daher ist bei Schweine-Futures kurzfristig eher mit Anstiegen als mit Rückgängen zu rechnen; das aktuelle September-Kontrakt notiert jedoch in der Nähe der Produktionskosten, daher wird empfohlen, mit umgekehrter Arbitrage einzusteigen. Für Einzelpositionen empfiehlt sich vor allem Abwarten, für Arbitrage der Einstieg in Gegenpositionen und beim Optionshandel die Konstruktion von bear call spreads.
  5. Eier: In letzter Zeit sind die Spotpreise für Eier zum Teil gesunken, das Verlassen der Long-Positionen führte zu Korrekturen an der Börse. Auch bei den Long-Arbitragen gab es Anpassungen nach unten. Kurzfristig sollte das Hauptaugenmerk auf die Nachfragesteigerungen vor dem Drachenbootfest und die Preisdifferenz zwischen großen und kleinen Eiern gerichtet werden. Langfristig wird die Preisentwicklung durch stärkeren Zugang von Bruteiern im Februar begrenzt, was dazu führen dürfte, dass die Anzahl der Legehennen wieder steigt und den Aufwärtsspielraum für Eierpreise einschränkt. Dazu kommt der deutliche Anstieg der Gewinne in der Legehennenhaltung im Jahresvergleich, weshalb geraten wird, vorsichtig zu agieren. Für Einzelpositionen empfiehlt sich vor allem Abwarten, ebenso für Arbitrage wie für Optionen.
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