CaiXin Futures: Die Energieprodukte folgen der deutlichen Erholung durch geopolitische Faktoren und Rohöl, während das Bitumenangebot erneut ein Rekordtief erreicht.
Rohöl: Am Wochenende hat der Iran mehrfach Raketen auf Israel abgefeuert, als Reaktion auf die Eskalation der israelischen Militäraktionen im Libanon. Israel griff daraufhin Ziele im Iran an. Allerdings hat Trump kein Interesse daran, einen umfassenden Konflikt mit dem Iran neu zu entfachen, und ruft den Iran zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Zu Beginn dieser Woche stiegen die Preise an den internationalen Börsen, während Rohöl- und Chemikalienlagerbestände weiter zurückgingen. Bei einigen Energie- und Chemieprodukten ist der Basiseffekt nach wie vor hoch, und Chemieprodukte erholten sich deutlich im Zuge der geopolitischen Entwicklungen und des Rohöls. Für die Zukunft bleiben geopolitische Nachrichten volatil, Energie- und Chemieprodukte zeigen eine starke aktuelle Nachfrage bei gleichzeitig schwachen Erwartungen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie weiterhin von langfristigen Widerstandsniveaus begrenzt werden, bisher gibt es jedoch keine Anzeichen für das Ende der Erholungsbewegung.
Heizöl: Während der Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran wurden Infrastrukturen sowie Ölanlagen im Nahen Osten angegriffen und Ölförderländer haben die Produktion reduziert. Gleichzeitig ist die Abhängigkeit Chinas von Importen von Fuelöl mit hohem Schwefelgehalt hoch. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sind ins Stocken geraten, und kürzlich wurde auch der Export von russischem Fuelöl gestört. Auf der Nachfrageseite befindet sich der Bedarf an Fuelöl zur Stromerzeugung saisonal im Hoch, das fundamentale Umfeld für Fuelöl ist dementsprechend gut. Allerdings haben sich Iran und die USA bereits auf die meisten Punkte geeinigt, sodass eine weitere Entspannung wahrscheinlich ist. Kurzfristig bleibt die Lage weiterhin unklar, kurzfristige Long-Positionen sind möglich, aber das Aufwärtspotential ist vermutlich begrenzt.
Bitumen: Heute liegt der Preis in Shandong für 70# Straßenbitumen bei 4.530 RMB/Tonne, ein Plus von 50 RMB/Tonne im Vergleich zum Vortag. Das Angebot an Bitumen ist erneut auf ein Rekordtief gefallen, die Marktpreise steigen weiter. Im Juni planen lokale Bitumenraffinerien eine Gesamtproduktion von 625.000 Tonnen, 249.000 Tonnen weniger als im Vormonat, was einem Rückgang von 28,5% entspricht.
Glas: Heute ist der Umsatz am Markt in Nordchina durchschnittlich, die Marktstimmung eher schwach. Die Preise auf dem Markt in Shahe sind relativ flexibel, mit einer leichten Verschiebung des Schwerpunktes nach unten für einige Produkte. Aufgrund anhaltend schwacher Branchengewinne steigt die Zahl der geplanten kalten Wartungsstopps, aber gleichzeitig bleibt die nachgelagerte Nachfrage schwach. Hinzu kommt, dass noch einige Produktionslinien zur Wiederinbetriebnahme und Inbetriebnahme geplant sind, sodass das Kräfteverhältnis von Angebot und Nachfrage weiter umkämpft bleibt.
Soda: Heute blieben die Inlandsmärkte für Soda weitgehend stabil, die Preisschwankungen waren gering, einzelne Unternehmen nahmen leichte Anpassungen vor. Unternehmen, die sich in der Wartung befanden, nehmen nach und nach die Produktion wieder auf, das Angebot steigt. Heute beträgt die Auslastung der Soda-Produktion 78,79%. Die gesamten Inlandsvorräte bei den Soda-Herstellern beliefen sich am Montag auf 1,6859 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 31.900 Tonnen (-1,86%) gegenüber Donnerstag entspricht. Mittelfristig bleiben das hohe Angebot und die schwache Nachfrage bestehen, Short-Positionen auf hohen Preisen sind möglich.
Ätznatron: Bezogen auf die Region Shandong wurden die Einkaufspreise für Natronlauge für Aluminiumoxid am Wochenende angehoben. Zu Wochenbeginn haben die meisten Marken in Shandong ihre Angebote moderat um durchschnittlich 10 RMB/Tonne erhöht, allerdings variierten die tatsächlichen Transaktionen je nach Kunden und Bestellmenge.
Methanol: Heute lag der Spotpreis in Taicang bei 3.285 RMB, ein Anstieg von 75. Der Preis im nördlichen Teil der Inneren Mongolei lag bei 2.752,5 RMB, ein Plus von 2,5. Die Inlandsmärkte für Methanol tendieren heute überwiegend fester. Fundamentale Betrachtung: Die jüngste Inlandsversorgung ist unzureichend, was den Spotmarkt stützt, während makroökonomische Faktoren weiterhin maßgeblichen Einfluss haben.
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