Japan könnte ausländische Wertpapiere verkauft haben, um Deviseninterventionen zu finanzieren.
Golden Ten Data, 5. Juni – Die von Japan gehaltenen ausländischen Wertpapiere sind im Mai deutlich zurückgegangen, was darauf hindeutet, dass die japanische Regierung möglicherweise einschließlich US-Staatsanleihen ausländische Vermögenswerte genutzt hat, um ihre rekordverdächtigen Devisenmarktinterventionen im vergangenen Monat zu finanzieren. Laut den am Freitag vom japanischen Finanzministerium veröffentlichten Devisenreserven-Daten sind die von Japan gehaltenen ausländischen Wertpapiere gegenüber April um 75,6 Milliarden US-Dollar gesunken. Bis Ende Mai beliefen sich Japans gesamte Devisenreserven auf 1,09 Billionen US-Dollar. Die Einlagen in Fremdwährungen, eine weitere potenzielle Quelle für Interventionsmittel, blieben mit 162 Milliarden US-Dollar nahezu unverändert. Zuvor war bereits bestätigt worden, dass Japan innerhalb eines Monats bis zum 28. Mai an den Devisenmärkten ein historisches Rekordinterventionsvolumen von 11,73 Billionen Yen (rund 73,4 Milliarden US-Dollar) erreicht hat.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen

SemiAnalysis: Flashspeicherherstellung „wechselt von Wolfram zu Molybdän“
Laut einer Analyse von SemiAnalysis hat der Durchbruch von über 300 Lagen bei 3D-NAND-Flash-Speichern dazu geführt, dass Wolfram-Drähte bei elektrischer Resistenz, chemischer Kompatibilität und Tieftlochfüllung an physische Grenzen stoßen, weshalb Molybdän zum Ersatzmaterial wird. Samsung hat 2024 bereits mit der Massenproduktion begonnen, Micron folgt 2025 und SK Hynix plant, Ende 2026 ein 375-Lagen-Produkt mit Molybdän-Technologie einzuführen. Für das Jahr 2027 wird erwartet, dass der Markt für Molybdän-Beschichtungsanlagen einen Umsatz von über 1 Milliarde Dollar erzielen wird.
Das Trump Investment-Konto hat im Juni über 49 Millionen Dollar netto gekauft, die Schwerpunkte liegen auf Finanz- und Verteidigungsaktien, mit über tausend Transaktionen!
Im Juni tätigte Trumps Investmentkonto über 1.000 Aktiengeschäfte mit einem Nettozukaufvolumen von mehr als 49 Millionen US-Dollar. Sowohl Berkshire Hathaway, Visa als auch Mastercard wurden im Millionenbereich gekauft und Finanzaktien ersetzten Technologiewerte als größtes Schwergewicht des Monats. Das Weiße Haus betonte, dass der Präsident selbst keinerlei Kenntnis von den Geschäften habe; alle Entscheidungen würden von einem unabhängigen Verwalter mithilfe von Computermodellen automatisch ausgeführt.
Wells Fargo: Goldpreis könnte auf 4900 US-Dollar steigen
