JPMorgan-CEO warnt: Wenn Stablecoins ähnliche Zinsen wie Einlagen bieten, könnte dies letztlich zu einer „Explosion“ führen.
BlockBeats berichtete am 31. Mai, dass JPMorgan-CEO Jamie Dimon vor dem Gesetzentwurf zur Struktur des US-Kryptomarktes, dem „CLARITY-Gesetz“, warnte. Er sagte, wenn Emittenten von Stablecoins den Nutzern Erträge in einer Weise anbieten dürften, die den Bankeinlagenzinsen ähnlich ist, könnte dieses Modell letztendlich „explodieren“. Dimon erklärte, dass das Gesetz es Kryptounternehmen erlaubt, den Nutzern Erträge ähnlich wie bei Einlagenzinsen über Stablecoin-Konten anzubieten, ohne dass der entsprechende regulatorische Schutz besteht – was im Bankensektor nicht akzeptiert würde. Er sagte: „Ich mache mir keine Sorgen um Stablecoins an sich, aber wenn das passiert, werde ich mich nicht beteiligen und es wird letztlich explodieren.“
Das „CLARITY-Gesetz“ soll den Regulierungsrahmen für die US-Kryptoindustrie klarstellen und die Zuständigkeiten der Aufsichtsbehörden festlegen. Zuvor erklärte Patrick Witt, Executive Director des US Digital Asset Advisory Committee, dass die Trump-Regierung plant, das Gesetz bis zum 4. Juli zu verabschieden. Allerdings zeigen Polymarket-Daten, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das „CLARITY-Gesetz“ bis 2026 verabschiedet wird, von fast 70% auf etwas über 50% zurückgegangen ist.
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