JPMorgan-CEO warnt: Wenn Stablecoins Zinsen wie Einlagen zahlen können, könnte dies letztendlich zu einem Crash führen.
ChainCatcher berichtet, dass JPMorgan CEO Jamie Dimon vor dem US-Kryptomarktstrukturgesetz „CLARITY-Gesetz“ warnt. Er erklärte, dass das Modell, Stablecoin-Emittenten die Möglichkeit zu geben, Nutzern ähnlich wie bei Bankeinlagen Zinsen zu bieten, am Ende zu Problemen führen könnte. Dimon sagte, das Gesetz erlaube Krypto-Unternehmen, unter fehlenden regulatorischen Schutzmaßnahmen, über Stablecoin-Konten Erträge ähnlich wie Bankzinssätze an Nutzer auszuzahlen – dies sei in der Bankenbranche nicht akzeptabel. Er betonte: „Ich habe keine Sorgen bezüglich Stablecoins selbst, aber falls so etwas eintritt, nehme ich daran nicht teil und es wird früher oder später scheitern.“
Das „CLARITY-Gesetz“ soll einen klaren regulatorischen Rahmen für die amerikanische Kryptoindustrie schaffen und die Zuständigkeiten der Aufsichtsbehörden regeln. Zuvor teilte Patrick Witt, Executive Director des Digital Asset Advisors Committee der USA, mit, dass die Trump-Regierung plant, das Gesetz bis zum 4. Juli durchzusetzen.
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