Analyse: KI-Handelsagenten könnten das hochfrequente handelsgetriebene Modell verändern und die Erträge an die Performance der Kundenportfolios koppeln.
Laut Odaily stehen durch das Eindringen von AI-Handelsagenten in die Finanzmärkte potenzielle Veränderungen bei den strukturellen Problemen des Einzelhandels bevor. Das aktuelle Geschäftsmodell von Börsen und Brokern basiert auf häufigen Transaktionen der Kunden, wobei Gewinne durch Provisionen, Spreads und Orderfluss erzielt werden. Studien zeigen, dass 74 % bis 89 % der Privatanleger letztlich Verluste erleiden. Das Mechanismus der Zahlungsabwicklung für den Orderfluss macht die Plattformgewinne von den Kundenerträgen unabhängig, insbesondere bei gebührenfreiem Handel. Unabhängige, programmierbare AI-Handelsagenten könnten die Agentenerträge an die Portfoliorendite der Kunden koppeln und so diszipliniertes statt häufiges Trading fördern. Zudem können Agenten die Positionen reduzieren, impulsive Handlungen vermeiden und die Kundengelder in volatilen Märkten schützen, wodurch die Interessen besser ausgerichtet werden. (CoinDesk)
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