Helius CEO mert: Dezentralisierung bedeutet nicht Unorganisiertheit, Null Koordinationskosten entsprechen Zentralisierung
Laut ChainCatcher hat der CEO von Helius, einem Solana-Entwicklungsinfrastrukturunternehmen, mert, auf der Plattform X geschrieben, dass Dezentralisierung im Wesentlichen „Koordination ohne zentrale Autorität“ bedeutet. Wenn die Koordinierungskosten nahezu null sind, ist das System tatsächlich zentralisiert; sind die Koordinierungskosten unendlich hoch, kann man technisch gesehen ebenfalls nicht von Dezentralisierung sprechen, da das System dann nicht funktionsfähig wäre.
mert veranschaulichte diesen Standpunkt anhand eines Gedankenexperiments: Angenommen, es gäbe eine extrem dezentralisierte Blockchain, die über Hunderttausende von zu Hause betriebenen Nodes, verteilte Mining-Kapazitäten und eine breite Token-Verteilung verfügt. Dann stellte er eine weitere extrem hypothetische Annahme auf – wenn Nordkorea in der Lage wäre, während einer bestimmten Zeit T Gelder von Wallet A auf Wallet B zu übertragen, wäre dies gleichbedeutend damit, dass diese Chain in der Lage wäre, gleichzeitig die Atomwaffen der meisten Länder weltweit zu zünden.
Zuletzt: Angenommen, diese Blockchain könnte per Fork erfolgreich die Gelder in Wallet A einfrieren, ohne dass es zu massenhaften Todesfällen kommt – wäre diese Blockchain dann wirklich dezentralisiert? mert ist der Ansicht, dass die menschliche Fähigkeit zur Koordination aufgrund des gemeinsamen Anreizes „nicht zu sterben“ ermöglicht wird, dies bedeutet jedoch nicht, dass die Chain „unorganisiert“ ist. Dezentralisierung ist im Kern weiterhin „Koordination ohne zentrale Autorität“.
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