Matrixport: Die Korrelation zwischen Bitcoin und der globalen Liquidität nimmt weiter zu, am Markt treten wiederholt erfassbare Volatilitätsfenster auf.
Foresight News berichtet, dass Matrixport auf Twitter erklärte: „Die jüngste Runde von Zollandrohungen durch Präsident Trump sollte weniger als Handelspolitik, sondern vielmehr als eine Strategie verstanden werden, durch das Schaffen von Volatilität Zugeständnisse in Verhandlungen zu erreichen. Der Markt hat diesen Rhythmus allmählich erkannt: Nachrichtenimpulse führen zunächst zu einer Neubewertung der Preise, während bei sich verknappender Liquidität Verkäufe verstärkt werden; sobald Signale für Verhandlungen auftauchen, stabilisieren sich die Preise meist rasch und der Handel kehrt in einen relativ geordneten Zustand zurück.“
Die Korrelation zwischen Bitcoin und der globalen Liquidität nimmt weiter zu und Bitcoin ist allmählich das sensibelste Bewertungsinstrument in diesem Zyklus geworden – eher ein High-Beta-Proxy für globale Liquidität als ein traditionelles makroökonomisches Absicherungsinstrument. Nach der aktuellen Entwicklung ähnelt diese Volatilitätsrunde eher einer erneuten Neubewertung auf der Handelsseite aufgrund externer Störungen und weist nicht auf eine strukturelle Schwäche der Fundamentaldaten von Krypto-Assets hin. Im Gegenteil, der Markt bietet wiederholt identifizierbare Volatilitätsfenster, von denen disziplinierte Investoren profitieren können. Gleichzeitig zeigen andere Risikoanlagen weiterhin eine gewisse Widerstandsfähigkeit, und die marginale Reaktion des Marktes auf harte Aussagen nimmt ab. Daher ist dieser Rückgang eher als taktische Korrektur zu sehen; die Erkenntnisse für die Positionierung sollten nicht nur aus kurzfristigen Nachrichten abgeleitet werden, sondern vielmehr aus Veränderungen in der Preisgestaltung und der Liquiditätsstruktur. Die implizite Volatilität ist nicht signifikant gestiegen, was auch die Überlegung aufwirft, ob das Gewicht von Bitcoin als ‚Stimmungsbarometer für Risikobereitschaft‘ abnimmt.“
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