Quellen: Die Reform der japanischen Kryptowährungsbesteuerung könnte erst im Januar 2028 offiziell umgesetzt werden.
PANews, 17. Dezember – Laut CoinDesk berichten politische Insider aus Japan, dass die Steuerreform für Kryptowährungen des Landes – also der Übergang zum System der „getrennten Steuererklärung“ – voraussichtlich erst im Januar 2028 offiziell umgesetzt wird. Zuvor war der Markt allgemein davon ausgegangen, dass das neue Steuersystem im Einklang mit der voraussichtlichen Verabschiedung der Gesetzesänderung durch das Parlament im nächsten Jahr, welche Kryptowährungen unter das Financial Instruments and Exchange Act stellt, bereits 2027 in Kraft treten könnte. Doch laut politischen Kreisen könnte der tatsächliche Prozess langsamer verlaufen als erwartet. Ein Insider erklärte: „Derzeit fehlt es an einer Grundlage, um die Steuerreform zu beschleunigen. Die Regierung legt mehr Wert auf Maßnahmen zum Schutz der Investoren und möchte zunächst die Umsetzung des Financial Instruments and Exchange Act beobachten, bevor das neue Steuersystem eingeführt wird. Nach dem regulären Ablauf wird erwartet, dass es ab dem 1. Januar 2028 in Kraft tritt.“
Nach dem derzeitigen Steuersystem in Japan werden Gewinne aus Kryptowährungsgeschäften als „sonstige Einkünfte“ eingestuft und müssen zusammen mit Gehältern und anderen Einkünften versteuert werden, wobei der progressive Steuersatz bis zu 55 % (einschließlich kommunaler Steuern) betragen kann. Die Branche und Investoren fordern seit Langem, das Steuersystem für Kryptowährungen dem für Aktieninvestitionen anzupassen und eine einheitliche getrennte Steuererklärung mit einem Steuersatz von 20 % einzuführen, um die Steuerlast zu senken und die Marktentwicklung zu fördern.
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