Der US-Senat verschiebt die Beratung des Gesetzes zur Marktstruktur von Kryptowährungen auf das nächste Jahr.
Jinse Finance berichtet, dass der Bankenausschuss des US-Senats erst im nächsten Jahr eine Überarbeitungssitzung zur Gesetzgebung abhalten wird, die klären soll, wie die Bundesaufsichtsbehörden die Marktstruktur der Kryptoindustrie regulieren sollen. Zuvor hatten viele gehofft, dass die Anhörung noch in dieser Woche stattfinden würde, was jedoch letztlich nicht geschah. Ein Sprecher des Ausschusses erklärte am Montag in einer Stellungnahme: „Vorsitzender Tim Scott und der Bankenausschuss des Senats haben mit den demokratischen Kollegen bei diesem Gesetzesentwurf erhebliche Fortschritte erzielt“, aber die Abgeordneten verhandeln weiterhin. Obwohl diese Verzögerung erwartet wurde, ist sie dennoch ein schwerer Rückschlag für die Kryptoindustrie. Die Branche hatte zumindest auf eine Überarbeitungssitzung gehofft, da ursprünglich erwartet wurde, dass 2025 ein umfassendes neues Gesetz verabschiedet wird, bislang jedoch keine substanziellen Fortschritte erzielt wurden. Es ist derzeit unklar, wie schnell die Abgeordneten im neuen Jahr die Verhandlungen wieder aufnehmen können. Nach der Rückkehr aus der Kongresspause besteht die vorrangige Aufgabe darin, die Finanzierung der US-Regierung sicherzustellen, da das derzeitige Haushaltsgesetz am 30. Januar ausläuft. Vorausgesetzt, die Regierung wird nicht erneut stillgelegt, bleibt den Abgeordneten nur begrenzt Zeit, sich vor den Zwischenwahlen im nächsten Jahr mit dem Thema Marktstruktur zu befassen.
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