Die EU strebt an, die Aufsicht über Kryptowährungen an die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde zu übertragen.
ChainCatcher berichtet, dass die Europäische Kommission plant, die Aufsicht über Kryptowährungsunternehmen an die europäische Marktaufsichtsbehörde zu übertragen. Dies ist Teil eines Maßnahmenpakets zur „vollständigen Integration“ der Finanzmärkte.
Laut der Europäischen Kommission wird die Einbeziehung der Regulierung von Kryptowährungen in den Zuständigkeitsbereich der European Securities and Markets Authority (ESMA) die Aufsicht effektiver machen und grenzüberschreitende Aktivitäten begünstigen. Dieser Schritt zielt darauf ab, das Problem der Zersplitterung zu lösen, das durch unterschiedliche Regulierungsansätze in den 27 Mitgliedstaaten entsteht. Zuvor hatten einzelne nationale Aufsichtsbehörden, darunter die französische AMF, die österreichische FMA und die italienische Consob, Bedenken hinsichtlich der Umsetzung von MiCA geäußert und eine stärkere Kontrolle durch die ESMA gefordert. Der Vorschlag muss noch vom Europäischen Parlament und dem Europäischen Rat verhandelt und genehmigt werden.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen

Das von Bezos als „menschliches AI“ bezeichnete Konzept geht seinem Ende entgegen! Amazons (AMZN.US) alte Crowdsourcing-Plattform Mechanical Turk wird Ende September geschlossen.
Nachdem Amazon im Juli die Registrierung neuer Nutzer gestoppt hatte, wird die seit 21 Jahren betriebene Crowdsourcing-Arbeitsplattform Mechanical Turk nun Ende September eingestellt.

Die Entscheidung der südkoreanischen Zentralbank zur Zinserhöhung hängt bis zur letzten Minute in der Schwebe - Ökonomen sind hinsichtlich einer möglichen Aktion am Donnerstag stark uneinig.
Die Zentralbank Südkoreas wird abwägen, ob sie die Zinserhöhungen fortsetzt, da das Wirtschaftswachstum und die Inflation weiterhin robust bleiben.


