Bitcoin fällt um 30 % – Sind wir wirklich im Bärenmarkt? Umfassende Bewertung mit 5 Analyse-Frameworks
Weitere Korrektur nach unten mit einem Test des 70.000er-Niveaus: Wahrscheinlichkeit 15 %. Fortsetzung der Seitwärtsbewegung mit Auf- und Abschwankungen, wobei Zeit gegen Raum getauscht wird: Wahrscheinlichkeit 50 %.
Weitere Korrektur, Testen des Bodens bei 70.000, Wahrscheinlichkeit liegt bei 15%; Fortsetzung der Seitwärtsbewegung, Schwankungen auf und ab, Zeit gegen Raum tauschen, Wahrscheinlichkeit liegt bei 50%.
Verfasst von: Yue Xiaoyu
Der Bitcoin-Preis ist von 120.000 auf 90.000 gefallen, ein Rückgang von fast 30%.
Ich investiere seit drei Jahren regelmäßig in Bitcoin, aber bisher habe ich den Höchststand nicht verkauft.
In letzter Zeit bereue ich es sehr, dass ich bei 120.000 nicht verkauft habe,
jetzt ist mein Gewinn stark zurückgegangen,
ich habe große Angst, dass ich eine Achterbahnfahrt des Vermögens erleben werde,
wenn sich der Vierjahreszyklus des Bitcoin-Marktes nicht ändert,
bedeutet das, dass ich noch weitere 4 Jahre warten muss.
Wie viele vier Jahre hat man im Leben?
Ist der Markt jetzt wirklich in einen Bärenmarkt eingetreten?
Ich glaube, nicht nur ich, sondern viele Menschen wollen die Antwort wissen.
Um zu vermeiden, dass verschiedene Marktrauschen meine Einschätzung beeinflussen – und ehrlich gesagt auch, um mich selbst zu beruhigen – habe ich verschiedene Analysemodelle kombiniert und komme zu einem insgesamt optimistischen Ergebnis.
Alle können sich gemeinsam ein wenig psychologisch beruhigen
Fear & Greed Index
Der aktuelle Index steht bei 15 (extreme Angst), die Panikstimmung am Markt hält bereits einen Monat an.
Extreme Angst geht oft mit Verkaufswellen einher und verstärkt den Abwärtsdruck.
Wenn der Index dauerhaft unter 20 bleibt, könnte dies zu weiteren Liquidationen führen.
Historisch betrachtet ist extreme Angst jedoch eine Kaufgelegenheit.
Die aktuelle Panik könnte bereits nahe am Tiefpunkt sein, kurzfristig ist mit einer Erholung zu rechnen.
Dieses Analysemodell zeigt, dass wir uns kurzfristig in einem Bärenmarkt befinden, aber es ist kein Übergang von Bullen- zu Bärenmarkt.
Technische Analyse
50-Tage/200-Tage MA-Indikator: Das Death Cross (kurzfristiger MA fällt unter langfristigen MA) ist bestätigt, ähnlich wie zu Beginn des Bärenmarktes 2022.
Aus technischer Sicht gibt es jetzt ein starkes Bärenmarktsignal, der Trend dreht sich, das nächste Ziel liegt bei 74.000-80.000 US-Dollar.
RSI (14 Tage): Von über 70 (überkauft) schnell auf 35 (überverkauft) gefallen, begleitet von hoher Volatilität. Kurzfristige Überverkauftheit deutet auf eine Erholung hin, aber ohne Unterschreiten von 30 gibt es keine starke Trendwende.
Aus technischer Sicht ist der Bärenmarkt klar, aber der überverkaufte Zustand deutet auf eine mögliche Erholung innerhalb von 1-2 Wochen hin.
Fundamentalanalyse
ETF-Zuflüsse: Im gesamten Jahr flossen 61,9 Milliarden US-Dollar zu, aber nach Q3 kam es zu Abflüssen. Institutionen (wie MicroStrategy) akkumulieren weiterhin, aber der Verkaufsdruck durch Privatanleger nimmt zu.
Marktliquidität: Zunächst der Government Shutdown in den USA, das Finanzministerium hat keine Mittel in den Markt gegeben, dazu kommen verstärkte Meinungsverschiedenheiten über Zinssenkungen im Dezember, insgesamt ist die Unsicherheit gestiegen.
Die Korrelation zwischen Bitcoin und traditionellen Märkten ist auf 0,6-0,7 gestiegen, beeinflusst von Zinsen, Inflation und Liquidität. 2025 wird weiterhin von makroökonomischer Straffung geprägt sein.
Fundamental betrachtet befinden wir uns immer noch im Bullenmarkt, sogar in einem langfristigen Bullenmarkt. Die große Liquiditätsflut ist noch nicht gekommen, aber die kurzfristigen Abflüsse sind eine Marktanpassung.
On-Chain-Datenanalyse
Aktive Adressen: Rückgang um 20% vom Höchststand.
Transaktionsvolumen: Einbruch um 30%.
Hodler-Adressen: Langfristige Halter (>1 Jahr) machen jetzt 65% aus, die UTXO-Altersverteilung zeigt weiterhin Akkumulation, kein panikartiger Verkauf.
On-Chain-Schwäche zeigt, dass der Markt derzeit sehr bärisch ist, aber das Halteverhalten zeigt, dass es keinen vollständigen Zusammenbruch gibt.
Marktzyklusanalyse
Der traditionelle 4-Jahres-Zyklus, der durch das Bitcoin-Halving angetrieben wird, hat sich 2025 verändert, hauptsächlich durch den Einfluss von ETFs und den Eintritt von traditionellem Kapital.
19 Monate nach dem Halving sollte der historische Höchststand eigentlich höher sein, aber die ETF-Aufnahme hat das Angebot absorbiert und die Dynamik verändert, der Höchststandseffekt ist abgeschwächt.
Ähnlich wie in der späten Phase 2017 wird es nach einem Rückgang von 20% zu einer Erholung kommen.
Daher könnte der Bullenmarkt bis 2026 andauern, das Kursziel bleibt bei 200.000.
Zusammenfassung
Ist der Markt jetzt wirklich in einen Bärenmarkt eingetreten?
Kurzfristig (1-3 Monate) befinden wir uns in einer Bärenmarkt-Korrektur, technische/On-Chain/makroökonomische Faktoren zeigen übereinstimmend Abwärtsdruck, Zielbereich liegt bei 70-80k, Wahrscheinlichkeit 40%.
Aber wir sind noch nicht in einem vollständigen Bärenmarkt, institutionelle ETFs und das On-Chain-Halteverhalten zeigen, dass das Fundament noch stabil ist, kein Crash-Risiko besteht und der Zyklus sich bis 2026 verlängern könnte.
Wie wird sich der Markt weiterentwickeln?
Weitere Korrektur, Testen des Bodens bei 70.000, Wahrscheinlichkeit liegt bei 15%;
Fortsetzung der Seitwärtsbewegung, Schwankungen auf und ab, Zeit gegen Raum tauschen, Wahrscheinlichkeit liegt bei 50%;
Anschließende Erholung, Rückkehr auf über 100.000, vielleicht sogar ein neues Allzeithoch, Wahrscheinlichkeit liegt bei 35%.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
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