ZKsync startet Atlas, um Transaktionen zu beschleunigen und Unternehmens-Blockchains zu integrieren
- Atlas verarbeitet bis zu 30 Transaktionen pro Sekunde
- Update integriert Airbender für nahezu sofortige Abwicklungen
- Fokus auf Unternehmen und Institutionen, die in der Blockchain tätig sind
ZKsync hat den Start des Atlas-Updates angekündigt, einer neuen Phase seines ZK Stack, die darauf abzielt, Transaktionen zu beschleunigen und die Einführung von Blockchain-Lösungen in Unternehmen zu erweitern. Entwickelt von Matter Labs, soll das Update Unternehmen und Institutionen dienen, die Finanz- und Infrastrukturprozesse skalierbar und interoperabel in On-Chain-Umgebungen migrieren möchten.
Atlas führt einen neuen Hochleistungs-Sequencer ein, der bis zu 30.000 Transaktionen pro Sekunde (TPS) verarbeiten kann und vollständig kompatibel mit Ethereum-basierten Anwendungen ist. Das Update integriert außerdem Airbender, ein Transaktionsnachweissystem, das Bestätigungen in unter einer Sekunde ermöglicht und so die Abwicklungszeiten zwischen verschiedenen Chains reduziert.
Laut Matter Labs ist das Ziel, Unternehmen die Erstellung maßgeschneiderter Blockchains mit privater Kontrolle und direkter Integration in globale Märkte zu ermöglichen. Das Unternehmen betonte, dass die Infrastruktur von Atlas darauf ausgelegt ist, Zahlungen, tokenisierte Vermögenswerte und internationale Abwicklungen zu unterstützen – Sektoren, die bei Finanzinstituten zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Alex Gluchowski, CEO und Mitbegründer von Matter Labs, sagte, der Durchbruch stelle einen Meilenstein in der Entwicklung von Blockchain-basierter Unternehmensinfrastruktur dar.
„ZKsync bildet das Fundament für eine neue Ära der Finanzinfrastruktur, in der Unternehmen und Institutionen On-Chain mit derselben Souveränität und Flexibilität agieren können, die sie von ihren internen Systemen erwarten – jedoch mit den unverfälschbaren Garantien, die durch Kryptographie gewährleistet werden.“
so die Aussage.
Neben der verbesserten Performance erweitert Atlas die Kompatibilität über verschiedene virtuelle Maschinen (VMs) hinweg und stellt sicher, dass der ausgeführte Code identisch mit dem On-Chain verifizierten Code ist – ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal für Datenintegrität und Unternehmensprüfungen.
Die Einführung erfolgt vor dem Hintergrund des Aufstiegs der institutionellen Tokenisierung. BlackRocks tokenisierter US-Treasury-Fonds hat bereits die Marke von 1 Milliarde US-Dollar überschritten, während die Deutsche Bank gemeinsam mit Fintechs eine Infrastruktur für tokenisierte Vermögenswerte entwickelt. Branchenschätzungen zufolge könnten Blockchain-Zahlungen bis Ende 2025 ein Volumen von 2 Billionen US-Dollar erreichen, was die Nachfrage nach Hochleistungssystemen wie ZKsync Atlas antreibt.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Zunehmende Turbulenzen bei OpenAI: Umstrukturierungen häufen sich, Mitarbeiter sind erschöpft, Kündigungswelle hält an, Börsengang wird stillschweigend verschoben
OpenAI hat in diesem Jahr bereits fast fünf Restrukturierungen durchlaufen, und die Welle von Führungskräfte-Abgängen hält an. Die Chief Revenue Officer Denise Dresser ist in dieser Woche die neueste Person, die das Unternehmen verlässt. Gleichzeitig wurde das für die Bewertung der „katastrophalen Risiken“ von AI-Modellen zuständige Sicherheitsteam aufgelöst, was interne Besorgnis auslöste. Obwohl der Umsatz auf etwa 40 Milliarden US-Dollar gestiegen ist, wurde das Unternehmen bereits von Anthropic überholt. Die Mitarbeiter fühlen sich allgemein erschöpft, und der Börsengang wurde stillschweigend auf das nächste Jahr verschoben.
Ein 95er aus Hangzhou kauft für 500 Millionen eine Burg im Silicon Valley

Die Bullen an der Wall Street sind voller Zuversicht: Das Gewinnwachstum des S&P 500 erreicht den höchsten Stand seit 30 Jahren
Der Gewinn des S&P 500 ist im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 31 % gestiegen – das ist laut Bloomberg Intelligence das stärkste Wachstum seit 1992 außerhalb von Rezessions-Erholungsphasen und liegt deutlich über den erwarteten 23 %. KI-getriebene Gewinnmargen sind von 14 % auf fast 16 % gestiegen und die Bewertung ist von dem 26-fachen auf unter das 22-fache gefallen, was als "Reset" gilt. Das Gewinnwachstum hat sich inzwischen auch auf Small- und Mid-Cap-Werte sowie auf die Märkte in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum ausgebreitet.
Deutsche Bank: Zentralbank-Goldkäufe und ETF-Zuflüsse treiben Gold in explosive Wachstumsphase
Die Deutsche Bank ist der Ansicht, dass sich Gold derzeit weiterhin in der fünften „explosiven“ Aufwärtsphase befindet, die 2024 begonnen hat. Die Goldnachfrage der Zentralbanken hat in realen US-Dollar ein Allzeithoch erreicht, etwa die Hälfte dieser Nachfrage wurde jedoch nicht beim IWF gemeldet. Die weltweiten Zuflüsse in ETFs sind wieder positiv, mit besonders starker Nachfrage aus Asien. Die Bank setzt das Jahresendziel für den Goldpreis auf eine Spanne von 4.700 bis 5.100 US-Dollar je Unze, wobei der Haupttreiber die anhaltende Ausweitung der Staatsverschuldung der USA ist. Die aktuellen Futures-Positionen befinden sich weiterhin auf niedrigem Niveau, was bedeutet, dass das Aufwärtspotenzial noch nicht vollständig eingepreist ist.
