Die SEC ebnet mit seltenem No-Action Letter den Weg für DePIN-Token
Inhalt
Umschalten- Kurze Zusammenfassung
- DoubleZeros Token wird nicht als Wertpapier eingestuft
- Kommissarin Peirce: SEC ist nicht für die Regulierung aller Aktivitäten zuständig
- Verhaltener Marktreaktion
Kurze Zusammenfassung
- Das No-Action-Schreiben der SEC schützt DoubleZeros 2Z-Token vor Durchsetzungsmaßnahmen.
- Kommissarin Peirce betont, dass DePIN-Token Anreize und keine Wertpapiere sind.
- Die Marktreaktion bleibt verhalten, DePIN-Token verlieren trotz Klarheit 2%.
Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat signalisiert, dass sie keine Durchsetzungsmaßnahmen gegen Token ergreifen wird, die mit blockchainbasierten Decentralized Physical Infrastructure Networks (DePIN) verbunden sind.
In einem seltenen No-Action--Schreiben, das am Montag veröffentlicht wurde, bestätigte Michael Seaman, Chefsyndikus der Abteilung für Unternehmensfinanzierung der SEC, dass er „keine Durchsetzungsmaßnahmen empfehlen wird“ gegen den bevorstehenden Token-Launch von DoubleZero, einem DePIN-Projekt, das darauf abzielt, ungenutzte private Glasfaserverbindungen für Blockchain-Systeme zu erschließen.
Stolz, mitteilen zu können, dass die @SECGov @DoubleZero ein No-Action Letter für 2Z ausgestellt hat. 🦅🇺🇸
Das erste No-Action Letter seiner Art gibt uns die Sicherheit, dass 2Z nicht als „equity securities“-Klasse registriert werden muss und dass programmatische Flüsse von 2Z im DoubleZero-Netzwerk ... pic.twitter.com/gSgiN6tpQj
— DoubleZero IBRL/acc (@doublezero) 29. September 2025
DoubleZeros Token wird nicht als Wertpapier eingestuft
Laut dem Schreiben der SEC fällt der geplante 2Z-Token von DoubleZero nicht unter das US-Wertpapierrecht und wird nicht als Klasse von Eigenkapitalwertpapieren betrachtet. Die Stiftung erklärte, dass Netzwerkteilnehmer für ihren Beitrag zur Infrastrukturkapazität mit Token entschädigt werden, anstatt mit der Erwartung zu investieren, von der Arbeit anderer zu profitieren.
„Dies ist mehr als ein Meilenstein für DoubleZero – es ist der Beweis, dass US-Gründer und Innovatoren mit Regulierungsbehörden zusammenarbeiten können, um Klarheit zu schaffen und dennoch schnell voranzukommen“, sagte Austin Federa, DoubleZero-Mitbegründer und ehemaliger Solana Foundation-Manager.
Chefsyndikus Mari Tomunen ergänzte, dass die Entscheidung einen klaren Weg zur Einführung funktionaler Token aufzeige und betonte, dass der Howey-Test nicht anwendbar sei, wenn der Wert aus den direkten Beiträgen der Teilnehmer entsteht.
Kommissarin Peirce: SEC ist nicht für die Regulierung aller Aktivitäten zuständig
SEC-Kommissarin Hester Peirce begrüßte die Entscheidung und betonte, dass die Rolle der Behörde auf die Überwachung der Wertpapiermärkte beschränkt sei und nicht auf die Regulierung aller wirtschaftlichen Aktivitäten.
„Der Kongress hat die SEC geschaffen, um die Wertpapiermärkte zu überwachen, nicht um alle wirtschaftlichen Aktivitäten zu regulieren“, sagte sie. Peirce argumentierte, dass DePIN-Token besser als funktionale Anreize für den Infrastrukturausbau verstanden werden sollten und nicht als Unternehmensanteile.
Sie fügte hinzu, dass die Einstufung solcher Token als Wertpapiere das Netzwerk-Wachstum behindern und Blockchain-Projekte in für sie ungeeignete regulatorische Rahmen zwingen würde.
Verhaltener Marktreaktion
Trotz des regulatorischen Durchbruchs zeigten DePIN-Token kaum Kursbewegungen. Laut CoinGecko fielen die mit dem Sektor verbundenen Token in den letzten 24 Stunden um etwa 2%.
Unterdessen wird die US-SEC im Oktober über 16 Anträge für börsengehandelte Kryptowährungsfonds (ETF) entscheiden – ein entscheidender Moment, der den Weg für eine Welle von Altcoin-orientierten Investmentprodukten ebnen könnte.
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