New Yorker Aufsichtsbehörden fordern Banken auf, Blockchain-Technologie zur Bewältigung von Krypto-Risiken zu nutzen
Neue und sich ständig weiterentwickelnde Bedrohungen durch aufkommende Technologien erfordern neue Werkzeuge, um ihnen zu begegnen.
Neue Technologien bringen neue, sich ständig weiterentwickelnde Bedrohungen mit sich, die neue Werkzeuge zur Bewältigung erfordern.
Verfasst von: Blockchain Knight
Die oberste Finanzaufsichtsbehörde von New York empfiehlt allen Banken, den Einsatz von Blockchain-Analysetechnologien im Umgang mit Kryptowährungen auszuweiten.
In einem Branchenschreiben vom 17. September an staatlich lizenzierte Banken in New York sowie an ausländische Filialen, die in New York tätig sind, wies die Aufsichtsbehörde darauf hin, dass solche Tools den Instituten helfen können, Risiken im Zusammenhang mit XI-Geld, Sanktionsverstößen und anderen illegalen Aktivitäten besser zu managen.
Adrienne Harris, Leiterin des Department of Financial Services, erklärte, dass sich diese Technologie bereits bei lizenzierten Kryptounternehmen als effektiv erwiesen habe. Banken, die direkt im Bereich digitaler Vermögenswerte tätig sind oder durch ihre Kunden mit Krypto-Aktivitäten in Berührung kommen, sollten ebenfalls deren Einsatz in Betracht ziehen.
Die Behörde hatte erstmals im April 2022 Leitlinien zur Blockchain-Analyse für Unternehmen mit einer staatlichen Krypto-Lizenz veröffentlicht.
Harris erklärte, dass Banken seither ein „wachsendes Interesse und eine zunehmende Risikobereitschaft gegenüber Kryptowährungen“ gezeigt hätten, weshalb ähnliche Schutzmaßnahmen erforderlich seien.
Die Aufsichtsbehörde empfiehlt Banken, Blockchain-Analysetechnologien einzusetzen, um Kunden-Wallets zu überprüfen, die Herkunft kryptobezogener Gelder zu verifizieren, Aktivitäten im gesamten Ökosystem digitaler Vermögenswerte zu überwachen und Gegenparteien wie Anbieter digitaler Vermögensdienstleistungen zu bewerten.
Die Aufsichtsbehörde ermutigt Banken außerdem, Abweichungen zwischen erwarteten und tatsächlichen Aktivitäten zu vergleichen, netzwerkweite Informationen für Risikobewertungen zu nutzen und die Risiken bei der Einführung neuer Kryptowährungsprodukte abzuwägen.
Die Behörde betont, dass diese Anwendungsbeispiele keine abschließende Liste darstellen und Kontrollmaßnahmen auf die jeweilige Risikobereitschaft und die betrieblichen Besonderheiten jeder Bank zugeschnitten werden sollten.
Harris forderte die Institute auf, ihre Compliance-Rahmenwerke regelmäßig an die Entwicklungen des Marktes, der Kunden und der Technologie anzupassen.
In der Mitteilung heißt es: „Neue Technologien bringen neue, sich ständig weiterentwickelnde Bedrohungen mit sich, die neue Werkzeuge zur Bewältigung erfordern.“
Die Mitteilung ergänzt, dass Blockchain-Analysetechnologien Banken dabei helfen können, das Finanzsystem vor Bedrohungen wie Terrorismusfinanzierung und Sanktionsumgehung zu schützen.
Die Leitlinien ändern keine bestehenden staatlichen oder bundesstaatlichen Gesetze, unterstreichen jedoch, dass die Aufsichtsbehörde darauf drängt, dass traditionelle Banken dieselben Risikomanagementstandards anwenden, die bereits seit Langem für lizenzierte Kryptounternehmen gelten.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Zunehmende Turbulenzen bei OpenAI: Umstrukturierungen häufen sich, Mitarbeiter sind erschöpft, Kündigungswelle hält an, Börsengang wird stillschweigend verschoben
OpenAI hat in diesem Jahr bereits fast fünf Restrukturierungen durchlaufen, und die Welle von Führungskräfte-Abgängen hält an. Die Chief Revenue Officer Denise Dresser ist in dieser Woche die neueste Person, die das Unternehmen verlässt. Gleichzeitig wurde das für die Bewertung der „katastrophalen Risiken“ von AI-Modellen zuständige Sicherheitsteam aufgelöst, was interne Besorgnis auslöste. Obwohl der Umsatz auf etwa 40 Milliarden US-Dollar gestiegen ist, wurde das Unternehmen bereits von Anthropic überholt. Die Mitarbeiter fühlen sich allgemein erschöpft, und der Börsengang wurde stillschweigend auf das nächste Jahr verschoben.
Ein 95er aus Hangzhou kauft für 500 Millionen eine Burg im Silicon Valley

Die Bullen an der Wall Street sind voller Zuversicht: Das Gewinnwachstum des S&P 500 erreicht den höchsten Stand seit 30 Jahren
Der Gewinn des S&P 500 ist im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 31 % gestiegen – das ist laut Bloomberg Intelligence das stärkste Wachstum seit 1992 außerhalb von Rezessions-Erholungsphasen und liegt deutlich über den erwarteten 23 %. KI-getriebene Gewinnmargen sind von 14 % auf fast 16 % gestiegen und die Bewertung ist von dem 26-fachen auf unter das 22-fache gefallen, was als "Reset" gilt. Das Gewinnwachstum hat sich inzwischen auch auf Small- und Mid-Cap-Werte sowie auf die Märkte in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum ausgebreitet.
Deutsche Bank: Zentralbank-Goldkäufe und ETF-Zuflüsse treiben Gold in explosive Wachstumsphase
Die Deutsche Bank ist der Ansicht, dass sich Gold derzeit weiterhin in der fünften „explosiven“ Aufwärtsphase befindet, die 2024 begonnen hat. Die Goldnachfrage der Zentralbanken hat in realen US-Dollar ein Allzeithoch erreicht, etwa die Hälfte dieser Nachfrage wurde jedoch nicht beim IWF gemeldet. Die weltweiten Zuflüsse in ETFs sind wieder positiv, mit besonders starker Nachfrage aus Asien. Die Bank setzt das Jahresendziel für den Goldpreis auf eine Spanne von 4.700 bis 5.100 US-Dollar je Unze, wobei der Haupttreiber die anhaltende Ausweitung der Staatsverschuldung der USA ist. Die aktuellen Futures-Positionen befinden sich weiterhin auf niedrigem Niveau, was bedeutet, dass das Aufwärtspotenzial noch nicht vollständig eingepreist ist.
