Justin Sun unterstützt Vorschlag zur Senkung der Tron-Gebühren um 60 % und sagt, dass die Nutzer am meisten profitieren werden
Wichtige Erkenntnisse
- Die Netzwerkgebühren von Tron werden nach der Zustimmung der Super Representative Community um 60 % gesenkt.
- Die Gebührensenkung soll den Nutzern zugutekommen, wobei zukünftige Überprüfungen geplant sind, um die Wettbewerbsfähigkeit des Netzwerks zu erhalten.
Teile diesen Artikel
Justin Sun, der Gründer der Tron-Blockchain, hat seine Unterstützung für einen Community-Vorschlag zur Senkung der Tron-Netzwerkgebühren um 60 % bekundet, da er davon ausgeht, dass dies den Nutzern zugutekommt und das langfristige Wachstum fördert.
„Für die Nutzer ist diese Gebührensenkung ein echter Vorteil“, sagte Sun in einer Erklärung am Freitag. „Eine Gebührensenkung um 60 % ist mutig und selten für jedes Netzwerk.“
Der Vorschlag, bekannt als Tron Improvement Proposal #789 und Anfang dieses Monats eingereicht, zielt darauf ab, die Transaktionsgebühren von Tron zu senken, indem der Energieeinheitspreis von 210 sun auf 100 sun reduziert wird. Der Schritt wurde durch die Verdopplung des TRX-Preises seit 2024 ausgelöst, was die On-Chain-Kosten stark erhöht und die Aktivität von Nutzern und Entwicklern gebremst hatte.
Der Vorschlag wurde bereits angenommen und soll heute um 20:00 Uhr (GMT+8) in Kraft treten. Es wird die größte Gebührensenkung in der Geschichte des Netzwerks sein.
Während Sun kurzfristige Auswirkungen auf die Einnahmen anerkennt, deutete er an, dass die Rentabilität im Laufe der Zeit mit zunehmender Netzwerkaktivität steigen werde.
Er fügte hinzu, dass die Tron Super Representative Community vierteljährliche Überprüfungen der Netzwerkgebühren durchführen wird, wobei Faktoren wie TRX-Preisentwicklung, Netzwerkaktivität und Wachstumsmetriken berücksichtigt werden, um eine wettbewerbsfähige Positionierung zu gewährleisten.
Tron rangiert laut CoinGecko-Daten vom 28. August als fünftgrößte Blockchain nach dem gesamten gesperrten Wert (TVL), wobei der TVL über 6 Milliarden US-Dollar beträgt. Das Netzwerk hat außerdem seit Jahresbeginn sein Stablecoin-Angebot um 40 % erhöht.
Teile diesen Artikel
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Zunehmende Turbulenzen bei OpenAI: Umstrukturierungen häufen sich, Mitarbeiter sind erschöpft, Kündigungswelle hält an, Börsengang wird stillschweigend verschoben
OpenAI hat in diesem Jahr bereits fast fünf Restrukturierungen durchlaufen, und die Welle von Führungskräfte-Abgängen hält an. Die Chief Revenue Officer Denise Dresser ist in dieser Woche die neueste Person, die das Unternehmen verlässt. Gleichzeitig wurde das für die Bewertung der „katastrophalen Risiken“ von AI-Modellen zuständige Sicherheitsteam aufgelöst, was interne Besorgnis auslöste. Obwohl der Umsatz auf etwa 40 Milliarden US-Dollar gestiegen ist, wurde das Unternehmen bereits von Anthropic überholt. Die Mitarbeiter fühlen sich allgemein erschöpft, und der Börsengang wurde stillschweigend auf das nächste Jahr verschoben.
Ein 95er aus Hangzhou kauft für 500 Millionen eine Burg im Silicon Valley

Die Bullen an der Wall Street sind voller Zuversicht: Das Gewinnwachstum des S&P 500 erreicht den höchsten Stand seit 30 Jahren
Der Gewinn des S&P 500 ist im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 31 % gestiegen – das ist laut Bloomberg Intelligence das stärkste Wachstum seit 1992 außerhalb von Rezessions-Erholungsphasen und liegt deutlich über den erwarteten 23 %. KI-getriebene Gewinnmargen sind von 14 % auf fast 16 % gestiegen und die Bewertung ist von dem 26-fachen auf unter das 22-fache gefallen, was als "Reset" gilt. Das Gewinnwachstum hat sich inzwischen auch auf Small- und Mid-Cap-Werte sowie auf die Märkte in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum ausgebreitet.
Deutsche Bank: Zentralbank-Goldkäufe und ETF-Zuflüsse treiben Gold in explosive Wachstumsphase
Die Deutsche Bank ist der Ansicht, dass sich Gold derzeit weiterhin in der fünften „explosiven“ Aufwärtsphase befindet, die 2024 begonnen hat. Die Goldnachfrage der Zentralbanken hat in realen US-Dollar ein Allzeithoch erreicht, etwa die Hälfte dieser Nachfrage wurde jedoch nicht beim IWF gemeldet. Die weltweiten Zuflüsse in ETFs sind wieder positiv, mit besonders starker Nachfrage aus Asien. Die Bank setzt das Jahresendziel für den Goldpreis auf eine Spanne von 4.700 bis 5.100 US-Dollar je Unze, wobei der Haupttreiber die anhaltende Ausweitung der Staatsverschuldung der USA ist. Die aktuellen Futures-Positionen befinden sich weiterhin auf niedrigem Niveau, was bedeutet, dass das Aufwärtspotenzial noch nicht vollständig eingepreist ist.