Die US-Notenbank beendet das Aufsichtsprogramm für Kryptowährungen und Distributed-Ledger-Technologie
Laut einem Bericht von Jinse Finance hat die US-Notenbank (allgemein bekannt als die „Fed“) am Freitag ihr „Novel Activities Supervision Program“ eingestellt, das im Jahr 2023 ins Leben gerufen wurde. Bei der Einführung des Programms erklärten die Aufsichtsbehörden, dass dessen Ziel darin bestehe, „sicherzustellen, dass mit Innovationen verbundene Risiken angemessen adressiert werden“. Das Programm richtete sich in erster Linie an Distributed-Ledger-Technologie (DLT), Krypto-Assets, Banken, die den Kryptowährungssektor unterstützen, sowie technologiegetriebene Partnerschaften zwischen Banken und Nichtbanken. Die Fed gab an, dass sie nun ein umfassenderes Verständnis der damit verbundenen Risiken habe, sodass diese Geschäftstätigkeiten in die regulären Aufsichtsprozesse integriert werden können. Im April dieses Jahres hob die Fed zudem mehrere Aufsichtsschreiben im Zusammenhang mit Kryptowährungen und Distributed-Ledger-Technologie auf, darunter eines, das vor Aufnahme solcher Geschäftstätigkeiten ein „No-Objection Letter“ verlangte. Der restriktive Regulierungsansatz des Programms hatte spürbare Auswirkungen auf Blockchain-Banking-Initiativen. Eine Anfrage nach dem Freedom of Information Act an die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) ergab, dass das Programm den Start des „USDF Consortium“ – einer Allianz zur Förderung von Interbankenzahlungen unter Community-Banken – behinderte, sodass diese ihre Pläne letztlich aufgrund dieser Hürden aufgab. Das USDF Consortium ist nicht das einzige Unternehmen mit solchen Ambitionen (zur Förderung blockchainbasierter Interbankenzahlungen).
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