Ein drastischer Rückgang der Zuckerproduktion in der EU, anhaltende Dürre und das El-Niño-Phänomen treiben die Zucker-Futures entgegen dem Trend nach oben.
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智通财经2026/09/07 13:01Original anzeigen
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⑴ Am Montag stieg der Zucker-Futures-Preis leicht um etwa 0,8 % auf 527 US-Dollar pro Tonne, nachdem er am Freitag um rund 0,7 % gefallen war. Der Markt verarbeitet weiterhin die Anzeichen für eine Verknappung des Angebots in der EU. ⑵ Für die veredelte Zuckerproduktion Deutschlands im Jahr 2026/27 wird im Vergleich zur vorherigen Saison ein Rückgang um etwa 23 % auf rund 3,39 Millionen Tonnen erwartet, hauptsächlich aufgrund eines starken Rückgangs der Zuckerrübenanbaufläche sowie einer schweren Sommerdürre und einer Hitzewelle. ⑶ Das El-Niño-Wetterphänomen stellt weiterhin eine erhebliche Bedrohung für die Produktion in wichtigen Zuckererzeugerländern wie Indien und Thailand dar. Laut der Weltorganisation für Meteorologie wird El Niño 2027 weiter zunehmen und könnte das stärkste je aufgezeichnete werden, wodurch die Gefahr von Extremwetter im nächsten Jahr steigt. ⑷ Pakistan hat eine Ausschreibung für den Export von etwa 108.000 Tonnen weißem Raffinadezucker veröffentlicht. Die Rohzucker-Futures blieben am vergangenen Freitag bei etwa 18 US-Cent pro Pfund nahezu unverändert, nachdem sie im Verlauf der Woche ein 16-Monats-Hoch erreicht hatten. ⑸ Bei anderen Agrarrohstoffen fiel Robusta-Kaffee um etwa 0,8 % auf 3.403 US-Dollar pro Tonne und erreichte zuvor ein Zweieinhalb-Monats-Tief. Die Kaffeeexporte Ugandas gingen im Juli im Vergleich zum Vorjahr um etwa 15 % zurück, aber die erwartete reiche Ernte Brasiliens im kommenden Wirtschaftsjahr 2026/27 und ein im August gegenüber dem Vorjahr um etwa 45 % gestiegener Export üben weiterhin Druck auf die Kaffeepreise aus. ⑹ London-Kakao fiel um etwa 1 % auf 4.471 Pfund Sterling pro Tonne und lag damit weiterhin deutlich unter dem am vergangenen Dienstag erreichten Einjahreshoch von etwa 4.988 Pfund. Die Sorge um übermäßige Niederschläge durch El Niño in den westafrikanischen Kakaoanbaugebieten hat sich abgeschwächt, wodurch sich die Marktstimmung etwas erholt hat.
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