Guangda Futures 0902 Gold Review: USA und Iran greifen sich gegenseitig an, Rohöl steigt stark, Gold korrigiert.
Der Konflikt zwischen den USA und Iran hat sich erneut verschärft, und Edelmetalle im Londoner Spotmarkt fielen über Nacht deutlich. Die Geldpolitik im Ausland bleibt überwiegend restriktiv, die Erwartung einer Zinserhöhung im September nimmt wieder zu und ein kräftiger Anstieg des Rohölpreises verstärkt die Sorgen vor Inflation. Kurzfristig steht Gold unter Druck und bewegt sich in eine Korrekturphase.
Im Makrobereich ist der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA im August auf 54,6 gefallen, unter den erwarteten 55,2, bleibt aber auf dem zweithöchsten Stand seit 2022. Insbesondere der Index für neue Aufträge sank auf 53,7, den schwächsten Wert seit März; die Beschäftigtenzahlen in den Fabriken sind zum zweiten Monat in Folge gestiegen; der Preisindex blieb unverändert bei 71,1. Die Zahl der offenen Stellen (JOLTS) lag im Juli bei 7,27 Millionen und damit unter den erwarteten 7,31 Millionen, aber die offenen Stellen im verarbeitenden Gewerbe erreichten den höchsten Stand seit Dezember 2023. Die Zahl der Entlassungen sank im Juli auf den niedrigsten Wert seit Januar dieses Jahres. Geopolitisch berichtet Wallstreet News, dass das US-Militär begonnen hat, Ziele im Iran anzugreifen. Trump erklärte, dass ein Vergeltungsschlag des Iran mit noch härteren Angriffen beantwortet würde, und ein iranischer Energiehafen wurde attackiert, worauf der Iran zu Gegenmaßnahmen überging. Walsh zeigt sich restriktiv, die Lage zwischen den USA und Iran eskaliert, die Ölpreise steigen erneut stark und eine Zinserhöhung durch die Federal Reserve könnte im September zum unvermeidlichen Thema werden. Dadurch bleibt Gold möglicherweise weiterhin vorsichtig. Allerdings ist der Widerspruch zwischen einer Zinserhöhung zur Bekämpfung der Inflation und dem Anstieg der langfristigen US-Anleiherenditen schwer aufzulösen. Gold als ultimatives Absicherungsinstrument könnte erneut das Interesse des Marktes wecken – achten Sie auf das Timing. Kurzfristig bleibt Gold volatil und könnte weiter korrigieren, aber der mittelfristige Aufwärtstrend dürfte bestehen bleiben. Behalten Sie die Entwicklung negativer Risikofaktoren im Auge.
Verfasst von: Li Qi
Berufsqualifikation: F3046227
Beratungslizenz für Handel: Z0016145
Redakteur: Zhu Henan

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