Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran treibt die Ölpreise in die Höhe und verstärkt die Zinserwartungen, während der Goldpreis stark zurückgeht.
Am Dienstag fiel der Spot-Goldpreis um mehr als 2%, unterschritt die Marke von 4.350 US-Dollar und erreichte ein Zwei-Wochen-Tief. Zudem wurde die 100-Tage-Linie unterschritten, hauptsächlich belastet durch hohe US-Staatsanleihenrenditen und eine Stärkung des US-Dollars. Die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und Iran treibt die Ölpreise nach oben, verstärkt Inflationsängste und erhöht die Erwartung weiterer Zinserhöhungen. Nach dem Unterschreiten der 200-Tage-Linie erhöhte sich der technische Verkaufsdruck, sodass kurzfristig ein schwacher Seitwärts-Trend bestehen bleiben könnte.
China International Capital Corporation Wealth Futures erklärte, dass die US-Militär am 1. September begann, Ziele der Islamischen Revolutionsgarde im Iran anzugreifen, woraufhin der Iran schnell zurückschlug. Die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und Iran führte dazu, dass die Märkte das Risiko einer Konflikteskalation schnell einpreisten und der Goldpreis deutlich zurückging. Mit Blick auf die Entwicklung des Goldpreises muss inmitten der Konflikteskalation zwischen den USA und Iran sowie dem Ölpreisanstieg weiterhin Geduld aufgebracht werden, bis der Druck auf den Goldpreis nachlässt.
Mit Ausblick auf die zukünftige Entwicklung ist UBS der Auffassung, dass die letzten Äußerungen des Fed-Vorsitzenden Walsh einen restriktiven Kurs signalisierten und die Markterwartung einer Zinserhöhung im September erhöhten, während sich die zugrundeliegenden Fundamentaldaten für Gold mittelfristig nicht geändert haben. UBS erwartet, dass der Goldpreis bis Ende September 2027 auf 5.400 US-Dollar pro Unze steigen wird.
Redakteur: Zhu Henan

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