Von GPU zum „Schaufelverkäufer“: Deutsche Bank deckt erstmals den AI-Hardware-Sektor ab, Laser-Duo Lumentum (LITE.US) und Coherent (COHR.US) erhalten beide „Kaufen“-Bewertungen.
Die Deutsche Bank hat kürzlich offiziell den Bereich KI-Hardware abgedeckt und eine zentrale Frage aufgeworfen: Was ist im heutigen Zeitalter der künstlichen Intelligenz wirklich unverzichtbar?
Wie von Zhihui Caijing APP berichtet, hat die Deutsche Bank kürzlich offiziell das Segment der KI-Hardware abgedeckt und eine zentrale Fragestellung aufgeworfen: Was stellt im heutigen Zeitalter der künstlichen Intelligenz einen wirklichen Grundbedarf dar? Analyst Gianmarco Conti hob in seinem Bericht hervor: „Als digitale Bewohner des Jahres 2026 verbrauchen wir enorme Mengen an Daten – wir löschen keine Fotos oder Videos von unseren Geräten, stehen Neuerungen offen gegenüber und lehnen Bequemlichkeit nicht ab. Egal, ob in Form von Chatbots, unternehmensweiten KI-Agenten-Clustern oder 'Stimmungsprogrammierung'-Tools – KI macht unser Leben komfortabler.“
Conti betont, dass dieser Komfort direkt zu Zeitersparnis sowie einer umfassenden Steigerung der Produktivität in allen Lebensbereichen führt. Für Investoren im Technologiesektor verlagert sich der Marktfokus schrittweise von GPU auf CPU und andere strukturierte Chancen der effizienten Rechenebenen, was eine Reihe von Hardware-Investments nach dem Prinzip „Schaufelverkäufer“ hervorbringt.
Die fünf „Kauf“-Empfehlungen mit dem höchsten Überzeugungsgrad der Deutschen Bank:
Lumentum Holdings (LITE.US) und Coherent (COHR.US) erhalten beide das Rating „Kaufen“. Conti betont, unabhängig davon, ob KI-Architekturen auf eine steckbare Lösung oder Co-Packaged Optics (CPO)-Technologie setzen, stellen Laserkomponenten jeweils ein unverzichtbares Kernelement dar. „Beide Unternehmen befinden sich in einer Situation mit begrenztem Angebot, ausverkaufter Produktionskapazität und fortlaufender Preiserhöhung. NVIDIA (NVDA.US) hat jeweils 2 Milliarden US-Dollar investiert“, unterstreicht Conti.
Auch Arista Networks (ANET.US) erhält ein „Kaufen“-Rating. Die Bank sieht im Software-Mehrwert von Arista nach wie vor einen ausgeprägten Burggraben in den Märkten für Unternehmens-KI und staatliche KI-Lösungen – dies ist der Kernbereich des Unternehmens. Für das laufende Geschäftsjahr werden 40 % Umsatzwachstum in Aussicht gestellt, bei gleichzeitig kräftigen Free Cashflows; die aktuelle Bewertung spiegelt dieses Potenzial noch nicht genügend wider.
Auch Cisco (CSCO.US) erhält ein „Kaufen“-Rating. Conti führt an, Cisco vereine Silizium, optische Komponenten und Systemintegration und halte KI-Großaufträge im Wert von 9,3 Milliarden US-Dollar – und sei damit eine risikoarme Möglichkeit, an der KI-Transformation teilzuhaben.
Hewlett Packard Enterprise (HPE.US) ist die fünfte Aktie mit „Kaufen“-Empfehlung.
Unterdessen bewertet die Deutsche Bank A10 Networks (ATEN.US), Dell Technologies (DELL.US) sowie Ingram Micro (INGM.US) jeweils mit „Neutral“.
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