Die erneuten Spannungen zwischen den USA und dem Iran schüren Versorgungsängste, der Ölpreis steigt weiter und erreicht ein Wochenhoch.
Die erneuten Spannungen zwischen den USA und dem Iran schüren Versorgungsängste, der Ölpreis steigt weiter und erreicht ein Wochenhoch.
智通财经2026/09/01 07:36Original anzeigen
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1. Am Dienstag setzten sich die internationalen Ölpreissteigerungen fort; Brent-Rohöl-Futures stiegen zeitweise um 1,2 % auf 91,79 US-Dollar pro Barrel, WTI-Rohöl-Futures legten zeitweise um 1,6 % auf 87,17 US-Dollar pro Barrel zu und erreichten damit jeweils ein Wochenhoch. Am vorherigen Handelstag hatten beide Leitkontrakte bereits um 2,7 % bzw. 2,8 % zugelegt. Am Sonntag kam es erstmals seit einem Monat zu einem direkten militärischen Konflikt zwischen den USA und Iran; US-Präsident Trump drohte daraufhin mit weiteren Angriffen gegen Iran, was die Sorge vor einer Unterbrechung der Energieversorgung aus dem Nahen Osten verstärkte.2. Marktanalysten weisen darauf hin: „Die Möglichkeit einer Vergeltung durch Iran ist wieder ins Blickfeld geraten, wodurch das Risiko für Schäden an der Energieinfrastruktur im Golfgebiet sowie neue Unsicherheiten für den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus entstehen.“3. Kpler-Schifffahrtsdaten zeigen, dass die Zahl der Frachtschiffe, die am Montag die Straße von Hormus passierten, bei fünf pro Tag blieb – weit unter dem 10-Tages-Durchschnitt von etwa 14 –, und dass darunter kein Öltanker war. Das UK Maritime Trade Operations Office berichtete am Dienstag, dass ein Öltanker beim Verlassen der Meerenge von drei Projektilen getroffen wurde, was die weiterhin bestehenden Risiken für den Transport und die Versorgung mit Öl unterstreicht.4. Obwohl Vermittler, darunter Katar und Oman, sich bemühen, eine Vereinbarung zur Wiedereröffnung der Meerenge zu erzielen, gibt es bisher keine wesentlichen Fortschritte. ANZ-Analysten berichten, dass derzeit etwa 6 Millionen Barrel Rohöl täglich durch die Straße von Hormus transportiert werden, was deutlich unter dem Niveau vor dem Konflikt liegt.5. Gleichzeitig ist der Puffer, auf den der globale Ölmarkt angewiesen ist, nahezu erschöpft: Die US-Strategic Petroleum Reserve verringerte sich in der vergangenen Woche um etwa 3,1 Millionen Barrel auf 286,6 Millionen Barrel und nähert sich damit dem niedrigsten Stand. Laut Umfragen erwarten Analysten, dass der Ölpreis im Jahr 2026 weiterhin über 80 US-Dollar pro Barrel bleibt und die geopolitische Risikoprämie weiterhin als Unterstützung für den Ölpreis dienen wird.
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