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Institut: Hawkisches Manifest von Walsh versiegelt vorübergehend Abwertungs-Geschäfte, Goldpreis könnte bis Jahresende auf 4200 US-Dollar steigen

Institut: Hawkisches Manifest von Walsh versiegelt vorübergehend Abwertungs-Geschäfte, Goldpreis könnte bis Jahresende auf 4200 US-Dollar steigen

新浪财经新浪财经2026/09/01 05:38
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Quelle: Huitong Finance

Der Vorsitzende der US-Notenbank (Fed), Kevin Warsh, zeigte sich am vergangenen Freitag (28. August) bei seiner Rede in Jackson Hole, Wyoming eher restriktiv und bekräftigte das Bekenntnis der Zentralbank, die Inflation unter Kontrolle zu halten. Bart Melek, Leiter der Rohstoffforschung bei TD Securities, sagte, diese Haltung könne kurzfristig einen signifikanten Gegenwind für Gold darstellen.

Bart Melek, Leiter der Rohstoffforschung, erklärte, dass diese Haltung kurzfristig ein bedeutender Gegenwind für Gold sein könnte.

Warshs restriktive Erklärung: Inflation nicht besiegt, Finanzbedingungen nicht straff

Melek schrieb in der neuesten Goldanalyse: „Fed-Chef Kevin Warsh warnte in seiner Rede in Jackson Hole am vergangenen Freitag, dass die Inflation noch nicht überzeugend nachgelassen habe, und betonte, dass die Geldpolitik sicherstellen müsse, dass die Inflation auf das Zielniveau von 2% zurückkehrt. Er bezeichnete dieses Ziel als fest und unumstößlich. Zudem stellte er fest, dass die derzeitigen Finanzbedingungen nicht restriktiv seien.“

Melek merkte außerdem an, dass Warsh erklärte: „Die Daten sprechen nicht für eine Eindämmung der hohen PCE- und CPI-Inflationswerte“, was bedeutet, dass der Anstieg der Energiepreise und eine weiterhin starke Wirtschaft die treibenden Kräfte hinter den insgesamt steigenden Preisen weiterhin bestehen lassen.

Marktpreisbildung neu: Zinserhöhungen sowohl im September als auch Dezember möglich

Melek sagte: „Der Markt deutet diese Rede so, dass die US-Notenbank eher im September und Dezember die Zinsen anheben wird – das ist im Vergleich zu den Erwartungen vor der Rede von Warsh ein bedeutender Umschwung. Die daraus resultierenden höheren kurzfristigen Zinssätze und der festere US-Dollar ließen den Goldpreis um rund 125 US-Dollar auf derzeit 4470 US-Dollar pro Unze fallen. Das entspricht unseren Annahmen der vergangenen Wochen.“

Er erklärte, TD Securities gehe davon aus, dass Gold trotz weiterem Druck auf den US-Dollar kurzfristig noch weiteres Abwärtspotenzial hat. Er schrieb: „Wir gehen davon aus, dass das entschiedene Bekenntnis der Federal Reserve zur Preisstabilität und der Glaube, dass die Geldpolitik weiterhin das effektivste Instrument zur Zielerreichung bleibt, dazu führt, dass Abwertungsnarrative am Markt vorerst zurückgestellt werden. Zuvor hatten Händler durch die Lockerung der Finanzbedingungen am langen Ende durch das US-Finanzministerium den Goldpreis nach oben getrieben. Daher dürften Edelmetalle einen Teil ihrer jüngsten Gewinne wieder abgeben und bis zum Jahresende in Richtung der unteren Spanne der jüngsten Handelsspanne von 4200 bis 4700 US-Dollar pro Unze fallen. Die höheren Zinssätze am kurzen Ende der Kurve sollten die durch die Liquiditätsmaßnahmen des Finanzministeriums am langen Ende bewirkten Verbesserungen der Finanzbedingungen ausgleichen.“

Noch restriktiver als im Juli, aber mittelfristig bleibt Gold bullish

Melek sagte, der Fed-Vorsitzende zeige sich offenbar restriktiver als im Juli. Er wies darauf hin: „Die Wirtschaft entwickelt sich relativ gut, während die Inflation weiterhin über dem Ziel liegt. Der Markt beginnt nun einzupreisen, dass die Federal Funds Rate sowohl im September als auch im Dezember angehoben wird. Sobald jedoch die Inflation im ausgeglicheneren Ölmarkt und unter der Wirkung hoher Zinsen, die die Gesamtnachfrage abschwächen, stabilisiert, sollte die Federal Reserve mehr Vertrauen haben, jede Straffung aufzuheben, um ihrem Beschäftigungsauftrag nachzukommen – was den Goldpreis in Richtung unseres Ziels von 5350 US-Dollar pro Unze für das dritte Quartal 2027 stützen wird.“

Er ergänzte: „Zentralbanken, institutionelle und physische Privatanleger könnten als Katalysator fungieren, da sie weiterhin Edelmetalle als attraktives Diversifikationstool für Portfolios ansehen und möglicherweise nach besseren Einstiegszeitpunkten suchen.“

Fazit

Von den Lockerungsmaßnahmen des Finanzministeriums bis zur restriktiven Haltung der Fed erlebt die Narrative rund um Gold aktuell eine scharfe Wende. Die Analyse von TD Securities ist klar: Kurzfristig überwiegt Warshs Position und setzt Abwertungsgeschäfte unter Druck, Gold dürfte Richtung untere Spanne von 4200 US-Dollar fallen. Mittelfristig, sobald die Inflation stabilisiert und die Fed zum Beschäftigungsmandat zurückkehrt, könnte Gold wieder das Ziel von 5350 US-Dollar pro Unze anstreben.

  

Spot-Gold
Tageschart Quelle: Yihuotong
GMT+8, 1. September, 11:13
Spot-Gold
Kurs 4.439,20 US-Dollar pro Unze

Redakteur: Zhu Henan

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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