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Die japanischen Staatsanleihen stehen den zweiten Tag in Folge unter Druck, die schwache Auktion zweijähriger Anleihen sorgt für Marktbesorgnis.

Die japanischen Staatsanleihen stehen den zweiten Tag in Folge unter Druck, die schwache Auktion zweijähriger Anleihen sorgt für Marktbesorgnis.

智通财经智通财经2026/08/28 09:31
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⑴ Japanische Staatsanleihen standen am zweiten Handelstag in Folge unter Verkaufsdruck, belastet durch den weltweiten Anstieg der Renditen, die jüngste Äußerung des Premierministers zur Emissionsgröße neuer Anleihen sowie eine schwache Nachfrage bei der Auktion der zweijährigen Staatsanleihen. Die Marktstimmung hat sich deutlich eingetrübt.⑵ Der Premierminister erklärte in einem Interview mit den Medien, dass die Regierung plant, das Emissionsvolumen neuer Anleihen im Haushaltsjahr 2027 auf etwa 40 Billionen Yen zu begrenzen, was einem Anstieg von etwa 7.3 Billionen Yen gegenüber dem laufenden Jahr entspricht. Gleichzeitig betonte er, ohne Wirtschaftswachstum könne von fiskaler Nachhaltigkeit keine Rede sein. Diese Aussage hat die Marktbesorgnis über das Angebotsdruck weiter verstärkt.⑶ Die Kerninflation in der Region Tokio stieg im August im Jahresvergleich auf etwa 1,8% und lag damit leicht über der Markterwartung von etwa 1,7%. Zusammen mit dem Anstieg der globalen Renditen über Nacht, eröffneten die Staatsanleihen-Futures mit deutlichen Kursverlusten, erholten sich zwischendurch kurzzeitig und setzten dann den Abwärtstrend fort.⑷ Das Ergebnis der Auktion für die zweijährigen Staatsanleihen war schwach: Die Zuschlagsrendite lag bei etwa 1,73%, das Bid-to-Cover-Verhältnis sank auf etwa das 3-fache – der niedrigste Stand seit September letzten Jahres. Das lange Ende der Auktion zeigte eine deutliche Ausweitung, was auf mangelnde Nachfrage hindeutet; daraufhin stiegen die Renditen in allen Laufzeiten.⑸ Der Verkaufsdruck am ultralangen Ende war besonders stark: Die Rendite der 30-jährigen Anleihe stieg gegenüber dem Vortag um etwa 6,5 Basispunkte auf etwa 4,13%, bei einigen Nicht-Benchmark-Anleihen fiel der Anstieg sogar noch größer aus. Trotz Käufen öffentlicher Konten am Nachmittag bei der 30-jährigen Anleihe konnte der generelle Verkaufsdruck nicht gestoppt werden.⑹ Marktteilnehmer sind vor den anstehenden Auktionen der 10- und 30-jährigen Staatsanleihen in der nächsten Woche besorgt und der Meinung, dass das aktuelle Renditeniveau noch nicht ausreicht, um Investoren wirksam anzuziehen. Die Resonanz zwischen Angebotsdruck und einem weltweit strafferen Zinsumfeld könnte die Anlegerstimmung am Anleihemarkt weiter belasten.
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