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Citi senkt kurzfristige Erwartungen für den US-Dollar und warnt, dass Rückkäufe von US-Staatsanleihen sowie politische Risiken den Wechselkurs belasten werden.

Citi senkt kurzfristige Erwartungen für den US-Dollar und warnt, dass Rückkäufe von US-Staatsanleihen sowie politische Risiken den Wechselkurs belasten werden.

智通财经智通财经2026/08/20 17:06
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Das Währungsexpertenteam der Citigroup hat kürzlich seine kurzfristige Prognose für den US-Dollar ins Negative gedreht und den Dreimonats-Ausblick für den Dollar-Index deutlich von 102,12 auf 98,34 gesenkt. In einem am Donnerstag veröffentlichten Research-Bericht wies Stratege Daniel Tobon darauf hin, dass das US-Finanzministerium plant, im November das Rückkaufvolumen von Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn bis dreißig Jahren zu verdoppeln. Diese Maßnahme werde durch die Senkung der Renditen am langen Ende und die wachsenden Sorgen des Marktes über eine „finanzielle Repression“ neuen Abwärtsdruck auf den Dollar ausüben. Zuvor hatten bereits neueste Schritte von US-Finanzministerin Janet Yellen zur Senkung der langfristigen Kreditkosten für Aufmerksamkeit gesorgt. Citigroup warnt, dass die Bemühungen zur Begrenzung der Renditen den Dollar unter Druck setzen könnten – der Dollar-Index war zeitweise auf den niedrigsten Stand seit Mai gefallen. Die langfristige Einschätzung zum US-Dollar bleibt jedoch unverändert: Die Wachstumsaussichten der US-Wirtschaft gelten weiterhin als besser als bei den anderen Mitgliedern der G10. Daneben bestehen weitere potenzielle Risiken für die Entwicklung des Dollars, v.a. eine mögliche US-Iran-Krise (etwa bei sinkenden Öltransporten durch die Straße von Hormus) und inflationsbedingte Ängste durch massiven Kapitalaufwand rund um Künstliche Intelligenz. Hinsichtlich der wichtigsten Nicht-US-Währungen hat Citigroup die kurzfristige Euro-Prognose nach oben geschraubt. Erwartet wird, dass die Europäische Zentralbank im September die Zinsen um 25 Basispunkte anhebt und dass sich die Erwartungen für weitere Zinserhöhungen der Federal Reserve abschwächen. Daher korrigiert Citigroup die Dreimonatsprognose für Euro/US-Dollar auf 1,1750 nach oben. Bis Donnerstagmittag New Yorker Zeit bewegte sich das Währungspaar stabil im Bereich von 1,17.
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