Nach Übernahmerumor um Workday (WDAY.US) hat KeyBanc eine Liste potenzieller Übernahmekandidaten in der Softwarebranche erstellt: HubSpot (HUBS.US) und Five9 (FIVN.US) sind dabei.
KeyBanc-Analysten sind der Ansicht, dass nach Berichten in der vergangenen Woche, wonach Silver Lake Capital in Verhandlungen über eine Übernahme von Workday steht, Unternehmen wie HubSpot, Five9, Asana, Netskope und GitLab die nächsten potenziellen Übernahmekandidaten sein könnten.
Laut Informationen der APP von Zhizhong Finance sind die Analysten von KeyBanc der Ansicht, dass nach Berichten aus der vergangenen Woche über Übernahmegespräche zwischen Silver Lake Capital und Workday (WDAY.US) Unternehmen wie HubSpot (HUBS.US), Five9 (FIVN.US), Asana (ASAN.US), Netskope (NTSK.US) und GitLab (GTLB.US) als nächste potenzielle Übernahmeziele in Frage kommen.
Die KeyBanc-Analysten Jackson Ader, Jason Celino, Devin Au und Eric Heath haben in einem am Montag veröffentlichten Bericht weitere Übernahmekandidaten aufgeführt, die besonders im Fokus von Private-Equity-Gesellschaften stehen, darunter Zeta Global (ZETA.US), RingCentral (RNG.US), GitLab, Commvault Systems (CVLT.US), Varonis Systems (VRNS.US), Elastic NV (ESTC.US) und Dynatrace (DT.US).
Informationen zufolge ist der Aktienkurs von Workday am vergangenen Donnerstag aufgrund der Berichte über Übernahmegespräche um 18% stark gestiegen. Es wird berichtet, dass Silver Lake Capital und Workday in den vergangenen Monaten bereits Gespräche über eine mögliche Transaktion geführt haben und Silver Lake Capital möglicherweise weitere Investoren zur gemeinsamen Finanzierung der Übernahme hinzuziehen könnte. Nach diesem Kursanstieg hat Workday nun eine Marktkapitalisierung von 49 Milliarden Dollar erreicht. Sollte die Übernahme zustande kommen, wäre dies eine der größten Übernahmen in der Geschichte der Softwarebranche und insbesondere im Bereich Private Equity eine Seltenheit.
Die KeyBanc-Analysten betonten im Bericht: „Da immer mehr Unternehmen auf ein verbraucherbasiertes Erlösmodell umstellen, ist dieser Prozess unter Umständen recht komplex – außerhalb des öffentlichen Marktes könnte dies jedoch wesentlich effizienter und schneller geschehen.“
Sie fügten hinzu: „Auch wenn der Softwareindex in jüngster Zeit gestiegen ist, liegen die Bewertungen dieser mittelgroßen Unternehmen weiterhin deutlich unter dem Niveau von vor ein bis zwei Jahren. Entsprechend bleibt auch das gesamte Transaktionsvolumen überschaubar.“
Bezüglich der künftigen Entwicklung der Softwarebranche sind mehrere Analysten der Ansicht, dass diese Dynamik sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben könnte.
Celino von KeyBanc merkte im Bericht vom vergangenen Donnerstag an: „Positiv ist, dass diese Transaktion einen Preisuntergrenze für andere potenzielle Übernahmekandidaten setzen könnte, die auf Private-Equity-Investitionen warten. Negativ könnte jedoch auch das Signal sein, dass der Umbruch durch Künstliche Intelligenz (AI) deutlich stärker ausfällt als bislang erwartet – was wiederum Schwierigkeiten bei der Geschäftstransformation oder eine schwächere Nachfrage widerspiegeln könnte. Möglich, dass Branchenführer wie Workday und Gründerpersönlichkeiten wie Aneel sich deshalb letztlich der AI-Welle 'geschlagen geben'.“
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