web3: Strive kauft weitere 79 Bitcoin, der Finanzbestand steigt auf 20.246 Bitcoin
Strive gab bekannt, dass das Unternehmen nach der jüngsten Runde der Aufstockung weitere 79 Bitcoin erworben hat, wodurch der Gesamtbestand der Unternehmens-Bitcoin-Treasury auf 20.246 gestiegen ist. Neben den Krypto-Beständen hält das Unternehmen außerdem 154,8 Millionen US-Dollar in bar vor, um den laufenden Geschäftsbetrieb und künftige Kapitalplanungen sicherzustellen.
Mittel für den Bitcoin-Kauf stammen aus Kapitalmarktinstrumenten
Das Unternehmen erklärte, dass die Bitcoin-Käufe nicht primär auf traditionelle vorrangige Schuldtitel angewiesen sind, sondern über verschiedene Kapitalmarktinstrumente finanziert wurden. Dazu zählen die Emission von Vorzugsaktien zum Marktpreis sowie ein als SATA bezeichnetes Wertpapierprogramm. Diese Mittel wurden zur weiteren Aufstockung der Treasury genutzt.
Das bedeutet, dass Strive beim Ausbau seiner Bitcoin-Bestände weiterhin eine unabhängige Bargeldposition beibehält und nicht unmittelbar Bitcoin verkaufen muss, um den laufenden Mittelbedarf zu decken.
- Zuletzt gekauft: 79 Bitcoin
- Gesamtbestand der Bitcoin-Treasury: 20.246
- Bargeldposition des Unternehmens: 154,8 Millionen US-Dollar
Getrennte Verwaltung von Bargeldreserven und Krypto-Vermögenswerten
Das Unternehmen betonte, dass die genannten Bargeldreserven unabhängig von den Krypto-Vermögenswerten und der STRC-Investition gehalten werden. Diese Liquiditätsreserve kann zur Deckung betrieblicher Ausgaben genutzt werden und bietet Puffer für künftige Finanzierungen oder Kapitalallokation.
In der aktuellen Mitteilung unterstreicht Strive, dass Bargeld und Bitcoin-Treasury getrennt verwaltet werden, um klarzustellen, dass dem Unternehmen weiterhin verfügbare Mittel zur Verfügung stehen und es nicht aus kurzfristigen Liquiditätsgründen gezwungen ist, Bitcoin zu verkaufen.
Gleichzeitige Bewertung neuer MSCI-Index-Pläne
Neben dem Ausbau der Treasury prüft Strive auch die neuen MSCI-Vorschläge zur Qualifikation für Komponenten in breiten Marktindizes. Diese betreffen, ob Unternehmen mit umfangreichen Investitionsvermögen weiterhin in einschlägige Indizes aufgenommen werden dürfen.
Strive hatte sich zuvor gegen eine Regelung ausgesprochen, wonach Unternehmen, bei denen digitale Vermögenswerte mindestens 50 % des Gesamtvermögens ausmachen, künftig aus den Indizes ausgeschlossen werden könnten. CEO Matt Cole erklärte, das neue MSCI-Rahmenwerk stelle eine Verbesserung zu den bisherigen Regelungen dar, da die Bewertungsmaßstäbe nun nicht mehr nur auf Bitcoin oder andere digitale Anlagen abstellen, sondern auch breitere finanzielle und operative Kennzahlen einbeziehen.
Cole ergänzte, dass Firmen, die ihre Bitcoin-Treasury auf Basis von Kapitalmarktmitteln und strukturierten Finanzierungen aufbauen, weiterhin als operativ tätige Unternehmen betrachtet werden sollten. Strive wird voraussichtlich weiterhin den Dialog mit MSCI suchen und nach Abschluss der Prüfung eine formelle Stellungnahme einreichen.
Zusatzinformation: Das im Text erwähnte Unternehmen Strategy zählt aktuell zu den meistbeachteten Bitcoin-Treasury-Unternehmen am US-Aktienmarkt. Ob es in die wichtigsten Indizes aufgenommen wird, gilt häufig als Gradmesser für die Einstellung relevanter Regeln gegenüber Krypto-Unternehmen.
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