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Die Lage im Nahen Osten spitzt sich erneut zu! Trump lehnt eine Verlängerung des 60-Tage-Waffenstillstands zwischen den USA und Iran ab und warnt Oman davor, „störende Vermittlungen“ vorzunehmen.

Die Lage im Nahen Osten spitzt sich erneut zu! Trump lehnt eine Verlängerung des 60-Tage-Waffenstillstands zwischen den USA und Iran ab und warnt Oman davor, „störende Vermittlungen“ vorzunehmen.

智通财经智通财经2026/08/17 22:41
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Der US-Präsident Trump äußerte sich am Montag mit harten Worten zur Lage im Iran und in der Golfregion.

Laut Jinse Finance äußerte sich US-Präsident Trump am Montag mit scharfen Worten zur Lage im Iran und in der Golfregion. Nachdem das zuvor zwischen den USA und dem Iran geschlossene 60-tägige vorläufige Waffenstillstandsabkommen ausgelaufen ist, haben beide Seiten weiterhin keine offiziellen Verhandlungen aufgenommen oder ein neues Abkommen erzielt. Trump erklärte, dass er nicht beabsichtige, dieses vorläufige Waffenstillstandsabkommen zu verlängern, und warnte, dass die USA äußerst harte militärische Maßnahmen ergreifen würden, sollte Oman „dazwischenfunken“.

In einem Interview sagte Trump, dass es informelle Kontakte zwischen den USA und den Iranischen Revolutionsgarden gebe, aber er betonte, dass er es nicht eilig habe, ein Abkommen zu schließen. Anschließend bestätigte Trump im Oval Office des Weißen Hauses erneut, dass er auf die Frage, ob er die Verlängerung des 60-tägigen vorläufigen Waffenstillstands mit Iran anstrebe, klar mit „Nein“ antwortete.

Mit Blick auf Oman äußerte Trump, dass dieses Golf-Land, das seit Langem eine strategische Zusammenarbeit mit den USA pflegt, sich in letzter Zeit „nicht besonders gut verhalten“ habe, und erklärte, die USA könnten die betreffenden Probleme „sehr leicht lösen“. Zuvor hatte er im Interview noch schärfere Worte gewählt und gewarnt, dass die USA einen groß angelegten Militärschlag führen könnten, sollte Oman die US-Aktionen behindern.

Das im Juni dieses Jahres zwischen den USA und dem Iran geschlossene 60-tägige Memorandum of Understanding galt zunächst als ein wichtiger Schritt zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus und sollte die Voraussetzungen für ein langfristiges Abkommen über das iranische Atomprogramm schaffen. Doch nur wenige Wochen nach dem Abschluss des Abkommens begannen sich die USA und der Iran gegenseitig vorzuwerfen, die Vereinbarungen gebrochen zu haben, und die militärischen Aktivitäten in der Region wurden schnell wieder aufgenommen. Trump verkündete bereits Mitte Juli, dass der Waffenstillstand de facto beendet sei.

Obwohl Trump in letzter Zeit mehrfach erklärte, der Iran wolle ein Friedensabkommen mit den USA erzielen, gibt es erhebliche Differenzen zwischen den beiden Seiten hinsichtlich der Frage, ob derzeit Verhandlungen stattfinden. Trump erklärte am Montag, der Iran „wolle ein Abkommen schließen“, sei aber derzeit nicht bereit, die aus US-Sicht notwendigen Bedingungen zu akzeptieren. Die USA bestehen weiterhin darauf, dass vorrangiges Ziel eines jeden Abkommens sei, sicherzustellen, dass der Iran in keiner Form über Atomwaffen verfügt.

Trumps Schwiegersohn und ranghoher Berater Kushner erklärte am Montag ebenfalls, der Iran habe bisher keine Bereitschaft gezeigt, ein Abkommen zu akzeptieren, das den US-Anforderungen entspreche.

Von iranischer Seite wurde hingegen bestritten, aktuell Verhandlungen mit den USA zu führen. Irans Außenminister Abbas Araghchi betonte, dass es derzeit „keinen sogenannten Waffenstillstand“ zwischen beiden Seiten gebe und keine offiziellen Verhandlungen stattgefunden hätten. Er erklärte, Katar und Pakistan würden zwischen den USA und dem Iran Nachrichten weiterleiten und mit beiden Seiten Kontakt halten, dies bedeute jedoch nicht, dass offizielle Gespräche begonnen hätten.

Zugleich gab der Iran an, mit Oman aktiv Konsultationen über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu führen. Diese Meerenge ist einer der wichtigsten Energie-Transportwege weltweit; vor dem Krieg musste etwa 20 % des globalen Ölhandels diese Passage passieren, doch mittlerweile ist das Verkehrsaufkommen kommerzieller Schiffe im Vergleich zum Vorkriegsniveau drastisch zurückgegangen.

Daten zeigen, dass der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus am vergangenen Wochenende nahezu zum Erliegen kam. Laut Kpler-Daten passierten am vergangenen Sonntag lediglich drei Schiffe diese wichtige Meeresstraße, im Fünf-Tages-Durchschnitt täglich etwa zwölf Schiffe, während vor Ausbruch des Krieges am 28. Februar täglich etwa 130 Schiffe registriert wurden.

Der iranische Vizeaußenminister Kazem Gharibabadi betonte am vergangenen Freitag zudem, dass die Straße von Hormus weiterhin „Irans Gebiet“ bleibe und deren Öffnung oder Schließung „ausschließlich durch den Iran bestimmt“ werde. Dies zeigt, dass die Spannungen um die Kontrolle dieser kritischen Energiepassage weiterhin bestehen.

Mit dem Auslaufen des 60-tägigen vorläufigen Abkommens, dem fehlenden Beginn offizieller US-Iran-Verhandlungen sowie dem massiven Rückgang des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus könnten die Sorgen des Marktes über die Energieversorgung aus dem Nahen Osten weiter zunehmen. Als entscheidender Engpass des globalen Ölhandels wird die Frage, ob die Meerenge wieder normal befahrbar ist, auch weiterhin ein wichtiger Faktor für die Entwicklung der internationalen Ölpreise, der Transportkosten und der globalen Inflationsaussichten bleiben.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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