Morgan Stanley Q2-Bestände: Erhöhung der Beteiligungen an Micron Technology (MU.US) und anderen KI-Hardware-Unternehmen, Reduzierung der Investments in den S&P und traditionelle Branchen.
Der Gesamtmarktwert der Positionen von Morgan Stanley im zweiten Quartal beträgt 1,89 Billionen US-Dollar und lag im Vorquartal bei 1,66 Billionen US-Dollar, was einem Anstieg von 13,9 % entspricht.
Wie von Golden Ten Data berichtet, hat Morgan Stanley laut Angaben der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) den 13F-Holdingsbericht für das zweite Quartal bis zum 30. Juni 2026 eingereicht. Insgesamt weist die Änderung der Q4-Positionen von Morgan Stanley die Charakteristik auf, dass der Kerntechnologie-Fokus beibehalten, das Engagement in Index-Investments reduziert und die Fähigkeit zur aktiven Auswahl gestärkt wird.
Laut Statistik betrug der Gesamtmarktwert der Positionen von Morgan Stanley im zweiten Quartal 1,89 Billionen US-Dollar, während er im Vorquartal bei 1,66 Billionen US-Dollar lag – ein Anstieg von 13,9% gegenüber dem Vorquartal. Im zweiten Quartal nahm das Fondsportfolio 449 neue Aktien auf, erhöhte die Positionen bei 3.850 Aktien, reduzierte die Positionen bei 3.280 Aktien und liquidierte die Positionen bei 334 Aktien vollständig. Die zehn größten Positionen machten dabei 21,09% des Gesamtmarktwerts aus.

Bei den zehn größten Positionen steht NVIDIA (NVDA.US) an erster Stelle, mit 356 Millionen gehaltenen Aktien und einem Marktwert von rund 71,316 Milliarden US-Dollar, was 3,77% des Portfolios ausmacht (Vorquartal: 3,60%).
Apple (AAPL.US) belegt den zweiten Platz mit 243 Millionen gehaltenen Aktien und einem Marktwert von etwa 70,203 Milliarden US-Dollar, was 3,71% des Portfolios entspricht (Vorquartal: 3,74%).
Microsoft (MSFT.US) rangiert auf dem dritten Platz mit 128 Millionen gehaltenen Aktien, einem Marktwert von rund 47,625 Milliarden US-Dollar und einem Portfolioanteil von 2,52% (Vorquartal: 2,79%).
Alphabet-A (GOOGL.US) liegt auf dem vierten Platz mit 121 Millionen gehaltenen Aktien und einem Marktwert von etwa 43,067 Milliarden US-Dollar, was 2,28% des Portfolios ausmacht (Vorquartal: 2,10%).
Amazon (AMZN.US) steht auf dem fünften Platz mit 179 Millionen gehaltenen Aktien und einem Marktwert von rund 42,753 Milliarden US-Dollar, was 2,26% des Portfolios ausmacht (Vorquartal: 2,18%).
Broadcom (AVGO.US), Alphabet-C (GOOG.US), S&P 500 ETF (SPY.US), Meta Platforms (META.US) und JPMorgan (JPM.US) belegen die Plätze sechs bis zehn.

Bezüglich der Veränderungen der Portfolioanteile sind die fünf größten Kaufpositionen: Micron Technology (MU.US), AMD (AMD.US), Intel (INTC.US), Applied Materials (AMAT.US) und Lam Research (LRCX.US).
Die fünf größten Verkaufspositionen sind: S&P 500 ETF (SPY.US), Salesforce (CRM.US), Russell 2000 ETF (IWM.US), Chevron (CVX.US) und Honeywell (HON.US).

Morgan Stanley hat in diesem Quartal aggressiv in Halbleiter und den KI-Hardwarebereich investiert – unter den fünf größten Kaufpositionen sind ausschließlich Halbleiter- und Chipzubehör-Unternehmen. Dies deutet darauf hin, dass Morgan Stanley äußerst optimistisch bezüglich der explodierenden Nachfrage nach KI-Rechenleistung, der Erholung des Speicherchip-Zyklus und dem Aufbau von Halbleiter-Infrastrukturen ist.
Zugleich hat Morgan Stanley auch die Positionen in Index-ETFs verringert und das Exposure in makroökonomischen Hedges sowie breiten Indizes zurückgefahren. Unter den fünf größten Verkaufspositionen ist der S&P 500 ETF der am stärksten verkaufte Wert, und der Anteil des Russell 2000 ETF, der mittelgroße und kleine Unternehmen abbildet, sank um 0,15%. Die Reduzierung breiter Indexinstrumente spiegelt wider, dass Morgan Stanley die Anlagestrategie von "indexbasiertem Makro-Hedging" zu gezielten "strukturbedingt hoch sicheren Branchen (wie Halbleiter)" Alpha-Chancen verschiebt.
Morgan Stanley verfolgt im zweiten Quartal eine sehr klare Umstrukturierungslogik: "Umfassende Konzentration auf Chip-/KI-Hardware, moderate Reduzierung von Large-Cap-ETFs sowie klassischen defensiven/softwarebezogenen Werten." Durch den Abzug von Kapital aus breiten Indexfonds und einigen traditionellen Sektoren und die Fokussierung auf die Halbleiter-Wertschöpfungskette zeigt sich eine agressive und fokussierte Investitionsstrategie.
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