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Japan und die USA greifen nach mehr als zehn Jahren erneut gemeinsam in den Devisenmarkt ein: Die New York Fed führt Verkäufe von Euro und Käufe von Yen durch, und eine handschriftliche Liste von Besant wird öffentlich.

Japan und die USA greifen nach mehr als zehn Jahren erneut gemeinsam in den Devisenmarkt ein: Die New York Fed führt Verkäufe von Euro und Käufe von Yen durch, und eine handschriftliche Liste von Besant wird öffentlich.

智通财经智通财经2026/08/01 09:36
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⑴ Die Financial Times berichtet unter Berufung auf informierte Kreise, dass das US-Finanzministerium am Freitag offiziell begonnen hat, Yen zu kaufen, um die japanische Währung zu stützen. Die Federal Reserve Bank of New York führte über Goldman Sachs und Morgan Stanley Geschäfte durch, bei denen Euro verkauft und Yen gekauft wurden. Dies ist die erste gemeinsame direkte Intervention der USA und Japans am Devisenmarkt seit der G7-Aktion im Jahr 2011.⑵ Auf der Aufgabenliste von US-Finanzministerin Bessent steht ausdrücklich "Yen im Wert von 5 bis 10 Milliarden Dollar kaufen", was einen direkten Beleg für die Planung und den Umfang der Intervention liefert. Die US-Seite lehnte eine Stellungnahme ab, die New York Fed und Morgan Stanley reagierten außerhalb der Geschäftszeiten nicht, Goldman Sachs verweigerte einen Kommentar.⑶ Die am Freitag von der Bank of Japan veröffentlichten Daten zeigen, dass die japanischen Behörden am Donnerstag vermutlich rund 58,97 Milliarden Dollar zum Kauf von Yen eingesetzt haben. Die Nikkei News berichtete am Samstag, dass Japan auch am Freitag während der New Yorker Handelszeit erneut intervenierte. Das japanische Finanzministerium reagierte zwar nicht sofort, erklärte jedoch über soziale Medien, dass man bereit sei, die permanenten Repo-Fazilitäten der Federal Reserve wie FIMA sowie weitere verfügbare Instrumente zu nutzen, um einen geordneten Markt zu unterstützen.⑷ Nach Veröffentlichung der Nachrichten wurde der Yen schnell stärker; der Wechselkurs USD/JPY fiel von etwa 158,9 auf etwa 157,6, während der Kurs in den vergangenen Wochen zeitweise nahe 164 lag und damit den höchsten Stand seit 1986 erreichte. Die FIMA-Repo-Mechanismen ermöglichen es Japan, Dollar-Liquidität zu beschaffen, ohne US-Staatsanleihen direkt verkaufen zu müssen, wodurch die Sorgen über die begrenzten Interventionsmöglichkeiten Japans gemildert werden.⑸ Diese koordinierte Intervention markiert einen bedeutenden Wandel in der Haltung der USA zum starken Dollar. Die Shortseller sind sowohl politisch als auch liquiditätsseitig unter Druck. Der weitere Fokus liegt auf der Frage, ob die Bank of Japan auf ihrer Sitzung im September durch entsprechende Signale die Wirkung der Intervention verstärken wird und ob die USA diesen Schritt als dauerhafte politische Anpassung oder lediglich als einmalige Maßnahme betrachten.
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