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Rekordtief seit 1969! Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA fallen letzte Woche auf 187.000 und liegen damit deutlich über den Erwartungen.

Rekordtief seit 1969! Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA fallen letzte Woche auf 187.000 und liegen damit deutlich über den Erwartungen.

华尔街见闻华尔街见闻2026/07/23 15:01
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Von:华尔街见闻

Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA sind in der vergangenen Woche auf 187.000 gefallen und haben damit den niedrigsten Stand seit 1969 erreicht, deutlich unter der Prognose von 210.000. Auch die Zahl der fortlaufenden Anträge ist auf 1,796 Millionen gesunken, was darauf hindeutet, dass die Bereitschaft der Unternehmen, Mitarbeiter zu entlassen, weiterhin gering ist. Das stabile Muster von „wenig Einstellungen, aber auch keine Entlassungen“ setzt sich fort, und es gibt keine Anzeichen für eine deutliche Verschlechterung des Arbeitsmarktes.

Der US-Arbeitsmarkt zeigt eine unerwartet hohe Widerstandsfähigkeit. Neueste Daten belegen, dass die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der letzten Woche stark gesunken ist, die Bereitschaft der Unternehmen zu Entlassungen weiterhin gering bleibt und der Arbeitsmarkt insgesamt stabil bleibt.

Das US-Arbeitsministerium veröffentlichte am Donnerstag Daten, wonach die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der Woche bis zum 18. Juli um 22.000 auf 187.000 gesunken ist – deutlich unter dem von Bloomberg befragten Medianwert von 210.000. Dieser Wert markiert den niedrigsten Stand seit 1969.

Rekordtief seit 1969! Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA fallen letzte Woche auf 187.000 und liegen damit deutlich über den Erwartungen. image 0

Nach der Veröffentlichung der Daten wurde die Einschätzung zur Robustheit des Arbeitsmarktes weiter gestärkt. Gleichzeitig sank die Zahl jener, die weiterhin Arbeitslosenunterstützung erhalten (ein Maß für anhaltende Arbeitslosigkeit), auf 1,796 Millionen und fiel damit erneut unter die Marke von 1,8 Millionen.

Erstanträge deutlich besser als erwartet – neuer Tiefstand seit einem halben Jahrhundert

Laut den nicht saisonbereinigten Rohdaten des Arbeitsministeriums sank die Zahl der Erstanträge in der vergangenen Woche um 53.718 auf 192.296. Betrachtet man die einzelnen Bundesstaaten, zeigt New York den deutlichsten Rückgang mit 16.954 weniger Anträgen; auch Michigan und Kalifornien verzeichneten erhebliche Rückgänge.

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Der Median der Prognosen der Ökonomen lag zuvor bei 210.000, die tatsächlichen Zahlen fielen um 23.000 niedriger aus – die deutliche Abweichung zeigt, dass die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt besser ist als allgemein erwartet.

Modell "geringe Einstellung, keine Entlassungen" setzt sich fort

Die aktuellen Zahlen spiegeln Eigenschaften des Arbeitsmarktes wider, die mit dem zuvor beobachteten Muster "geringe Neueinstellungen, keine Entlassungen" stark übereinstimmen – die Unternehmen verlangsamen einerseits die Einstellungen, wollen aber andererseits keine bestehenden Beschäftigten leichtfertig entlassen. Die Zahlen der Erstanträge bleiben extrem niedrig und bestätigen, dass Unternehmen insgesamt weiterhin an ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern festhalten.

Der Arbeitsmarkt ist allerdings nicht völlig sorgenfrei. Der non-farm-Beschäftigungsbericht des vergangenen Monats zeigte, dass eine beträchtliche Zahl von Amerikanern den Arbeitsmarkt verlassen hat. Dieser Trend könnte teilweise erklären, warum die Anzahl der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung so niedrig ausfällt – einige, die Anspruch auf Unterstützung hätten, werden womöglich nicht mehr in die Statistik aufgenommen.

Zahl der fortlaufenden Anträge sinkt ebenso – keine Zeichen von Stress am Markt

Die Zahl der fortlaufenden Bezieher von Arbeitslosenunterstützung sank von rund 1,8 Millionen in der Vorwoche weiter auf 1,796 Millionen und fiel damit erneut unter die 1,8-Millionen-Marke. Dieser Indikator wird häufig als ergänzende Referenz zur Beurteilung des tatsächlichen Drucks am Arbeitsmarkt genutzt und bestätigt die Entwicklung der Erstanträge, beide zeigen keine offensichtlichen Signale für Stress am Arbeitsmarkt.

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Zusammen betrachtet stützen die beiden Indikatoren aktuell keine Annahme einer Verschlechterung des Arbeitsmarktes: Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz und dadurch ausgelöster Arbeitsplatzverluste finden in den aktuellen Daten ebenfalls keinen Niederschlag.

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