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Die geopolitischen Konflikte verschärfen sich weiter, der Ölpreis steigt den fünften Tag in Folge und erreicht ein Sechswochenhoch.

Die geopolitischen Konflikte verschärfen sich weiter, der Ölpreis steigt den fünften Tag in Folge und erreicht ein Sechswochenhoch.

智通财经智通财经2026/07/23 07:31
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  1. Am Donnerstag stiegen die internationalen Ölpreise den fünften Handelstag in Folge. Die Brent-Rohöl-Futures kletterten zeitweise um 4,15 % auf 97,74 US-Dollar pro Barrel und erreichten damit den höchsten Stand seit dem 8. Juni; die US-WTI-Rohöl-Futures erreichten zwischenzeitlich 89,63 US-Dollar pro Barrel, womit beide ein Sechswochenhoch verzeichneten. Die von Jemen unterstützten Houthi-Milizen griffen im Roten Meer einen Öltanker an; zusammen mit Gefechten zwischen den USA und dem Iran, die den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus behinderten, führten diese Ereignisse zu wachsender Sorge um die Ölversorgung auf dem Markt.
  2. Die Iranische Revolutionsgarde erklärte, ein Öltanker sei explodiert und in Brand geraten, als er versuchte, die mit Seeminen verseuchte südliche Rinne der Straße von Hormus zu passieren; zwei weitere Tanker hätten daraufhin kehrtgemacht. Die Revolutionsgarde verkündete, die Straße stehe unter ihrer Kontrolle und sei „vollständig blockiert“; sie warnte, ohne Koordination mit dem Iran dürfe kein Öltanker diese Wasserstraße passieren.
  3. Gleichzeitig eröffnete die mit dem Iran verbündete Houthi-Miliz eine neue Front und griff im Bab al-Mandab Schiffe an, die saudisches Öl transportierten. Außerdem versuchten sie, eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien zu errichten. Die Houthi-Miliz behauptete, sie habe militärische Operationen gegen zwei saudische Öltanker durchgeführt – einer davon unter saudischer Flagge sei im Roten Meer angegriffen worden – und berichtet, etwa zehn Schiffe zur Umkehr gezwungen zu haben.
  4. Analysten wiesen darauf hin, dass sowohl die Straße von Bab al-Mandab als auch die Straße von Hormus gleichzeitig von Transportstörungen betroffen seien und damit der Ölpreis einem seltenen geopolitischen Risikoprämienzuschlag ausgesetzt sei. Für einen nachhaltigen Preisanstieg müsste es jedoch längerfristige Transporteinschränkungen oder nachweisbare Unterbrechungen in der Versorgung geben.
  5. Das US-Militär hat nun bereits die zwölfte Nacht in Folge Angriffe gegen den Iran durchgeführt. Zuvor hatte US-Präsident Trump angekündigt: „Jedes Mal, wenn der Iran in der Straße von Hormus auf ein Schiff schießt, zerstören die USA eine iranische Brücke oder ein Kraftwerk.“ Die Iranische Revolutionsgarde wiederum warnte, dass die südliche Route der Straße von Hormus bereits mit Minen versehen sei, was die Versorgungsängste zusätzlich verstärkt.
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