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Das Handelsdefizit Japans hat sich im Juni unerwartet auf 406,9 Milliarden Yen ausgeweitet, belastet durch die Abwertung des Yen und den Anstieg der Ölpreise.

Das Handelsdefizit Japans hat sich im Juni unerwartet auf 406,9 Milliarden Yen ausgeweitet, belastet durch die Abwertung des Yen und den Anstieg der Ölpreise.

智通财经智通财经2026/07/22 00:21
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(1) Laut den Daten des japanischen Finanzministeriums hat sich das nicht saisonbereinigte Handelsdefizit im Juni von den revidierten 391,8 Milliarden Yen im Mai auf 406,9 Milliarden Yen (etwa 2,5 Milliarden US-Dollar) ausgeweitet, was deutlich über den Analystenerwartungen von 120 Milliarden Yen liegt.(2) Die unerwartete Ausweitung des Defizits ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass der Yen weiterhin schwächer wird und dadurch die Importkosten steigen, sowie auf den Krieg in Iran, der die internationalen Ölpreise steigen ließ und die Importrechnung zusätzlich belastete.(3) Konkret stiegen die Importe im Juni gegenüber dem Vorjahr um 25,4 %, während die Exporte um 19,3 % zunahmen. Das Importwachstum überstieg das Exportwachstum deutlich und führte zu einer Verschlechterung des Handelsbilanzsaldos.
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