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Die US-Erdgas-Futures verharren auf einem Zwei-Monats-Tief, da die gestiegene Produktion und die schwache LNG-Exportnachfrage den Markt belasten; die Auswirkungen des tropischen Sturms dürften begrenzt sein.

Die US-Erdgas-Futures verharren auf einem Zwei-Monats-Tief, da die gestiegene Produktion und die schwache LNG-Exportnachfrage den Markt belasten; die Auswirkungen des tropischen Sturms dürften begrenzt sein.

智通财经智通财经2026/07/21 15:11
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  1. Die US-Erdgas-Futures hielten sich am Dienstag weitgehend stabil bei 2,858 US-Dollar pro Million British Thermal Units und blieben damit im seit Mitte Mai andauernden Tiefpreisbereich. Doppelte Belastungen durch eine anhaltende Produktionssteigerung und rückläufige LNG-Exportströme wirkten auf die Preise, während die erwartete Abkühlung sowie Stromausfälle infolge eines tropischen Sturms die Nachfragelage weiter eintrübten.
  2. Der tropische Sturm Beryl wird voraussichtlich am Mittwoch nahe der Mündung des Mississippi in Louisiana auf Land treffen, in der Nähe der LNG-Exportanlage Plaquemines von Venture Global, und anschließend westwärts durch den Bundesstaat ziehen, wodurch möglicherweise die meisten LNG-Fabriken an der Golfküste betroffen sind. Dennoch stieg der Gaszufluss zu Plaquemines am Tag auf 3,8 Milliarden Kubikfuß pro Tag von zuvor 3,6 Milliarden Kubikfuß pro Tag und auch in anderen Anlagen gab es keine deutlichen Drosselungen.
  3. Analysten weisen darauf hin, dass der Großteil der US-Erdgasproduktion aus Schieferbecken im Landesinneren stammt und die Offshore-Projekte im föderalen Golf von Mexiko nur etwa 2 % des gesamten Angebots ausmachen. Die direkte Auswirkung des Sturms auf die Förderung ist daher begrenzt, jedoch könnte die Nachfrage durch Abkühlung, Regen und lokale Stromausfälle kurzfristig belastet werden.
  4. Seit Juli lag die durchschnittliche Tagesproduktion in den 48 zusammenhängenden US-Bundesstaaten bei rund 110,5 Milliarden Kubikfuß pro Tag und damit über dem Juni-Niveau, aber unterhalb des historischen Höchststandes vom Dezember letzten Jahres. Die Vorräte werden für die Woche bis zum 17. Juli voraussichtlich rund 6,5 % über dem Normalniveau liegen, was dem Markt Spielraum verschafft. Für den mittelfristigen Zeitraum wird ein vorwiegend warmes Wetter erwartet, sodass die Nachfrage nach Kühlung weiterhin eine preisstützende Untergrenze darstellen dürfte.
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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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