Caixin Futures: Der Ölsektor wird durch Rohöl und Biodiesel angetrieben und entwickelt sich tendenziell stärker, Palmöl führt mit einem Anstieg von 1,56%.
Caixin Futures: Der Ölsektor wird durch Rohöl und Biodiesel angetrieben und entwickelt sich tendenziell stärker, Palmöl führt mit einem Anstieg von 1,56%.
智通财经2026/07/20 13:06Original anzeigen
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⑴ Gestützt durch die anhaltende Erholung der internationalen Rohöl- und US-Sojaölpreise entwickelten sich die heimischen Ölpress-Futures am Montag überwiegend fest. Der Leitkontrakt für Palmöl 2609 schloss mit einem Plus von 1,56 %, der Leitkontrakt für Sojaöl mit einem Anstieg von 0,58 % und der Leitkontrakt für Rapsöl legte um 0,44 % zu. Die Terminpreise überschritten erneut die Marke von 10.000 Yuan pro Tonne. ⑵ Derzeit konzentriert sich der Kerntreiber des Marktes auf die Nachfrage nach Biodiesel: Die US-Biokraftstoffindustrie weist eine starke Nachfrage nach Sojaöl auf. Kombiniert mit beeindruckenden wöchentlichen US-Sojaexportzahlen bietet dies dem US-Sojaöl eine starke Unterstützung. Die steigenden Rohölpreise stärken den Energiecharakter der Öle und erhöhen die Erwartungen an eine Substitution durch Biodiesel. ⑶ Indonesien gab bekannt, dass das B50-Palmöl-Biodiesel-Projekt erfolgreich verlaufen ist und stellt ab diesem Monat den Import von Diesel ein. Diese Politik wird die langfristige industrielle Nachfrage nach Palmöl direkt ankurbeln und den Preisen einen zusätzlichen Auftrieb verleihen. Kurzfristig profitiert der Ölpressensektor weiterhin vom gleichzeitigen Anstieg der Nachfrage nach Rohöl und Biodiesel; das insgesamt feste Muster dürfte sich kaum ändern. Es ist jedoch Vorsicht geboten gegenüber Schwankungsrisiken, die durch eine Erholung der inländischen Ölvorräte und anschließende politische Veränderungen entstehen können. ⑷ Für Sojaschrot empfiehlt sich vorerst Zurückhaltung und kein Nachjagen nach steigenden Preisen. Die verbesserten US-Sojaexportaussichten und das wenig günstige Wetter in den Anbaugebieten treiben die US-Sojatermine nach oben und erhöhen die Importkosten, wodurch heimisches Sojaöl und Sojaschrot mitziehen. Der Spotmarkt befindet sich jedoch weiterhin im Lageraufbau, das Angebot ist hoch, die Nachfrage aus dem nachgelagerten Bereich bleibt mäßig, die Aufbauneigung gering. Das Muster starker Versorgung und schwacher Nachfrage bleibt bestehen, die Spotbasis bewegt sich weiter schwach. Der aktuelle Kerntreiber bleibt die Importkostenentwicklung — mit Augenmerk auf die US-Sojaentwicklung, das Wetter und politische US-China-Handelsaspekte. ⑸ Für Mais empfiehlt sich bei Erholungen Short-Positionen, da das grundsätzlich lockere Marktbild unverändert ist. Händler in den Anbaugebieten verkaufen entsprechend der Entwicklung, neue Weizen- und Importgetreidemengen sorgen für zusätzlichen Angebotsdruck. Die meisten nachgelagerten Unternehmen kaufen nach Bedarf, bei starker Versorgung und schwacher Nachfrage bleibt der Preis schwankungsanfällig und tendenziell schwach. Empfehlung: Short bei Markterholungen. ⑹ Bei Schlachtschweinen sind Short-Positionen bei Kurserholungen weiterhin ratsam. Zuletzt kam es im Bereich der Aufzucht zu einer Pause, der Kassamarkt schwächte sich ab, die Terminmärkte korrigierten und bestätigten die bisherige Logik. Mittel- bis langfristig ist eine gewisse Erholung der Zuchttheorie möglich, der Spielraum bleibt jedoch begrenzt. Verglichen mit vorherigen Monaten führt der Rückgang der Sauenbestände vor 10 Monaten im zweiten Halbjahr zu einem geringeren, aber begrenzten Rückgang des theoretischen Angebots. Mit der bevorstehenden Verbrauchshochsaison im zweiten Halbjahr, dem gleichzeitigen Angebotsrückgang und häufigen Produktionsabbaupolitiken ist eine vorübergehende Erholung der Zuchtlogik denkbar, allgemein werden jedoch weiterhin Short-Positionen bei Kurserholungen empfohlen. ⑺ Für Eier empfiehlt sich bei Preisschwächen Long-Positionen, der Markt bleibt zuletzt überwiegend fest. Angebotsseitig sorgt die Hitze für eine geringere Legeleistung, verbunden mit einer zurückhaltenden Verkaufstätigkeit auf Seiten der Züchter, wodurch das Angebot leicht rückläufig ist. Auf der Nachfrageseite liegt die Hauptsaison zwischen Juli und September, der Absatz läuft reibungslos. Ab Mitte/Ende Juli könnte die Nachfrage weiter steigen. Im Kontext einer schwächeren Versorgung und starken Nachfrage gehen die Lagerbestände zurück, die Eierpreise dürften sich weiterhin fest entwickeln – Empfehlung: Long bei Preisschwäche.
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