Samsung, SK Hynix und Micron stellen die interne Entwicklung von CXL-Controllern ein
Am 20. Juli berichtete das südkoreanische Technikmagazin ZDNet Korea, dass Samsung Electronics, SK Hynix und Micron Technology ihre Pläne zur Kommerzialisierung von Controllern für CXL-Erweiterungsgeräte entweder zurückgefahren oder ganz aufgegeben haben. Spezialisierte Chipdesign-Unternehmen wie Montage Technology, Astera Labs und PrimeMass schließen diese Lücke. Dieser Wandel deutet auf eine Neugestaltung der Arbeitsteilung innerhalb des CXL-Ökosystems hin: Speicherhersteller konzentrieren sich auf die Produktion, während die Führungsrolle bei der Entwicklung auf unabhängige Chipdesign-Firmen übergeht. Für den Kapitalmarkt bedeutet dies nicht nur Vorteile für die betreffenden Chipdesign-Unternehmen, sondern auch, dass die drei großen Speicherhersteller kurzfristig keinen neuen Wettbewerb um vollständige CXL-Lösungen eingehen und ihre Kerngewinnmodelle weiterhin auf traditionellen DIMM-Speicherprodukten basieren.
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