Analysten über Goldpreis | Grenze von 4000 US-Dollar, welche Richtung wird der Goldpreis einschlagen?
Unabhängiger Analyst
Auf der Oberseite liegt der Widerstand bei 4094 US-Dollar/Unze. Bei einem signifikanten Überschreiten würde der Widerstand auf 4171 US-Dollar/Unze verlagert. Es wird jedoch weiterhin die Unterstützung von US-Wirtschaftsdaten benötigt.
Unabhängiger Analyst
Fed-Präsident Waller betonte in seiner Aussage vor dem Kongress, dass die Fed keinerlei Toleranz für weiterhin hohe Inflation habe. Diese Aussage verstärkt das Signal einer restriktiven Geldpolitik. Gleichzeitig zeigten die US-Inflationsdaten für Juni moderate Werte, die Einzelhandelsumsätze im Juni stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,2 % und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen in der vergangenen Woche auf 208.000. Der Philadelphia Fed Manufacturing Index stieg auf 41,4 und die Daten verringern die Erwartungen an eine Zinssenkung durch die Fed im Juli.
Derzeit beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed auf der Sitzung am 29. Juli den Zinssatz unverändert lässt, etwa 90 %. Insgesamt zeigt sich die US-Wirtschaft weiterhin robust, besonders der derzeitige Boom in der KI-Branche erzeugt positive Auswirkungen. Die Zinssätze der Fed werden mittelfristig voraussichtlich stabil bleiben, die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen nimmt deutlich ab.
Registrierter Senior Gold Investment Analyst
Aus Nachrichtenperspektive: Der aktuelle Konflikt im Nahen Osten hält an und erhöht nicht nur direkt die Unsicherheit im Bereich globale Energie und Lieferketten, sondern verstärkt auch die Inflationserwartungen am Markt. Darüber hinaus fördert dies weiter die Einschätzung, dass die Fed in den kommenden Sitzungen hohe Zinssätze beibehalten oder sogar mit Zinserhöhungen fortfahren könnte.
Unter doppeltem Druck aus geopolitischen Risiken und restriktiver Makropolitik konnte das Gold – traditionell als Kernabsicherung angesehen – nicht die erwartete starke Rallye erzielen, sondern befindet sich deutlich unter Druck. Die Differenzen zwischen Bullen und Bären vergrößern sich weiter.
Zhaojin Refining
Ausblick: Die Situation im Nahen Osten eskaliert weiter, die Rohölpreise steigen und die US-Inflationsdaten werden erneut anziehen. Der Markt rechnet zunehmend damit, dass die Fed hohe Zinssätze beibehält. Die kurzfristige Schwäche des internationalen Goldpreises ist schwer zu durchbrechen. Unterhalb der 4000 US-Dollar/Unze gibt es Käuferunterstützung, was das Abwärtspotenzial begrenzt. Insgesamt ist zu erwarten, dass der Markt in Zukunft eine hohe Volatilität und breite Schwankungen beibehält. Die wiederholten Kämpfe zwischen Bullen und Bären werden zur Norm; kurzfristig ist eine klare Trendbewegung unwahrscheinlich.
Redaktion | Jiao Yang Layout | Jiao Yang Visuals | Zhang Zongwei
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